Entwicklungsprogramm

Die Robert Bosch Stiftung bietet Bewerberschulen, je nach Entwicklungsstand und -schwerpunkten, am Ende eines Wettbewerbsjahres Unterstützung bei der Schul- und Unterrichtsentwicklung an. Dazu zählen Vernetzungstreffen mit anderen Bewerberschulen sowie digitale Fortbildungsangebote.

In das Entwicklungsprogramm des Deutschen Schulpreises wurden von 2017 bis 2021 jedes Jahr Top-20-Schulen aufgenommen, die nicht mit einem Preis ausgezeichnet wurden. Das Programm endet mit dem Jahrgang der Schulen, die sich für den Deutschen Schulpreis 20|21 Spezial beworben haben.   

Individuelle Schulentwicklungsziele im Fokus

Ziel des Entwicklungsprogramms ist es, Schulen in ihrer Weiterentwicklung zu unterstützen und zu begleiten. Individuelle Prozessbegleitung, Peer-Review, Vernetzung und Weiterbildungsangebote sind die Kernbestandteile des zweijährigen Entwicklungsprogramms.

Dazu werden zunächst Ziele von den teilnehmenden Schulen formuliert, die die Schulen innerhalb der  Projektlaufzeit erreichen möchten. Auf dieser Basis werden individuelle Zielvereinbarungen mit allen Schulen abgeschlossen. In den Zielvereinbarungen benennt jede Schule eine Person, die die Teilnahme am Entwicklungsprogramm koordiniert.

Elemente des zweijährigen Entwicklungsprogramms

Auftaktveranstaltung

Alle Schulen eines Jahrgangs starten mit einem gemeinsamen Auftakt in das Entwicklungsprogramm. Die Veranstaltung bietet Zeit und Raum zum Kennenlernen und Vernetzen. Diese und alle folgenden Veranstaltungen können abhängig von der aktuellen Lage als digitales, hybrides oder Präsenzformat durchgeführt werden.

Seminare

Im Rahmen der zweijährigen Projektlaufzeit werden für alle Schulen sowohl verbindliche als auch optionale Seminare angeboten, die die Teilnehmer:innen je nach Interesse, Fragestellung und Bedarf wählen können. Abhängig vom Thema richten sich die Seminare an unterschiedliche Vertreter:innen der Schulen. Darunter finden sich Fragestellungen rund um die sechs Qualitätsbereiche und aktuelle Themen der Schul- und Unterrichtsentwicklung.

Peer-Review

Beim Peer-Review handelt es sich um eine Evaluationsmaßnahme, die von Lehrkräften anderer teilnehmenden Schulen durchgeführt wird. Zwei Lehrkräfte pro Schule werden in Workshops zu Peers ausgebildet, um anschließend in Peer-Zirkeln die gegenseitige Evaluation durchzuführen. Im Mittelpunkt steht eine von der gastgebenden Schule festgelegte Fragestellung, deren Beantwortung neue Impulse für die Schulentwicklung setzen kann.

Prozessbegleitung

Die Schulen erhalten die Möglichkeit, mit einem Prozessbegleiter oder einer Prozessbegleiterin an den vereinbarten Zielen sowie an weiteren individuellen Fragestellungen zu arbeiten. Prozessbegleiter:innen unterstützen und beraten die Schulen über die gesamte zweijährige Projektlaufzeit. Die Themen der Beratung werden im Vorfeld von der Schule gemeinsam festgelegt.

Vernetzungstreffen

Nach einem Jahr werden alle Schulen eines Jahrgangs zu einem Vernetzungstreffen eingeladen. Das Treffen bietet viele Möglichkeiten, sich über den Stand der Schulentwicklung und gemeinsame Themen auszutauschen.

Abschlussveranstaltung

Zum Abschluss reflektieren die Schulen eines Jahrgangs gemeinsam den zurückliegenden Weg und richten den Blick nach vorn, indem die Schulentwicklungsperspektiven jeder Schule beleuchtet werden.

Ihr Ansprechpartner

Johannes Schubert
Projektmanager
Robert Bosch Stiftung GmbH
Lindenstraße 34
10969 Berlin
Tel+49 30 220025-273
e-mail to Johannes Schubert