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Laudatio

Rund 400 Räuber, Hexen, Gespenster und Wassermänner lernen an der Otfried-Preußler-Schule in Hannover in vier Lernhäusern, die nach den Figuren aus Otfried Preußlers Büchern benannt sind. Der Schultag in der inklusiven und barrierefreien Grundschule startet in jeder Klasse mit einem Morgenkreis am interaktiven Whiteboard, begleitet von Gebärden, die alle Kinder der Schule lernen. An vier Tagen in der Woche befassen sich die Kinder dann in Gruppen selbstständig, doch stets gut angeleitet und betreut, mit ihren Aufgaben, die an den „Lernrädern“, den schulinternen Arbeitsplänen, orientiert sind. Kinder mit unterschiedlichen Behinderungen lernen in allen Klassen gemeinsam mit den anderen. An einem Tag der Woche wird jahrgangsübergreifend an einem Projekt gefeilt. Die Kinder lernen engagiert und erfolgreich - dafür braucht man an der Otfried-Preußler-Schule keine Noten.

Eine besondere Lerngelegenheit ist der wöchentliche Schulkiosk „Ottis Eck“: Hierfür bereiten die Kinder Leckereien zu, die sie in der großen Pause verkaufen. Dann versammelt sich die Schulgemeinschaft in der Mensa an den professionell gestalteten Ständen. In dem hellen, modernen Schulgebäude lassen sich auch lange Tage im Ganztag sehr gut aushalten.

Auch die Erwachsenen sollen sich an der Schule wohlfühlen und bekommen Raum, sich selbst und die Schule weiterzuentwickeln. Die Wertschätzung der Schulleitung für die Arbeit des Kollegiums drückt sich in verschiedenen Innovationen aus:  Dazu gehören Arbeitszeitkonten, multiprofessionelle Teamarbeit auf Augenhöhe, gut gestaltete Räume und Zukunftswerkstätten, deren Ergebnisse keine Luftschlösser bleiben, sondern tatsächlich Realität werden.