Entwicklungsprogramm

Unter dem Motto "ZusammenWachsen!" bringen wir Bewerberschulen des Deutschen Schulpreises zusammen, die keinen Preis gewonnen haben. Sie können an einem zweijährigen Entwicklungsprogramm teilnehmen. Mit dabei sind die TOP 20-Schulen, die im Rahmen des Wettbewerbs besucht, aber nicht ausgezeichnet wurden, sowie bis zu sechs weitere Bewerberschulen, die von der Jury des Deutschen Schulpreises empfohlen werden.

Individuelle Schulentwicklungsziele im Fokus

Ziel des Programms ist es, jedes Jahr bis zu 20 Schulen in ihrer Weiterentwicklung zu unterstützen und zu begleiten. Individuelle Prozessbegleitung, Peer-Review, Vernetzung und Weiterbildungsangebote sind die Kernbestandteile des zweijährigen Entwicklungsprogramms.

Dazu werden zunächst Ziele von den teilnehmenden Schulen formuliert, die die Schulen innerhalb der  Projektlaufzeit erreichen möchten. Auf dieser Basis werden individuelle Zielvereinbarungen mit allen Schulen abgeschlossen. In den Zielvereinbarungen benennt jede Schule einen Koordinator oder eine Koordinatorin. Koordinatoren administrieren den gesamten Prozess für ihre Schule während der zweijährigen Projektlaufzeit.

Auftakt zum Entwicklungsprogramm für exzellente Schulen

Elemente des zweijährigen Entwicklungsprogramms

Auftaktveranstaltung

Alle Schulen eines Jahrgangs starten mit einem gemeinsamen Auftakt in das Entwicklungsprogramm. Die Veranstaltung bietet Zeit und Raum zum Kennenlernen und Vernetzen. Diese und alle folgenden Veranstaltungen können abhängig von der aktuellen Lage als digitales, hybrides oder Präsenzformat durchgeführt werden.

Seminare

Im Rahmen der zweijährigen Projektlaufzeit werden für alle Schulen sowohl verbindliche als auch optionale Seminare angeboten, die die Teilnehmer je nach Interesse, Fragestellung und Bedarf wählen können. Je nach Thema richten sich die Seminare an unterschiedliche Vertreter der Schulen. Darunter finden sich Fragestellungen rund um die sechs Qualitätsbereiche und aktuelle Themen der Schul- und Unterrichtsentwicklung.

Peer-Review

Beim Peer-Review handelt es sich um eine Evaluation, die von „kritischen Freunden“ anderer teilnehmenden Schulen durchgeführt wird. Zwei Lehrkräfte pro Schule werden in Workshops zu Peers ausgebildet, um anschließend in Peer-Zirkeln die gegenseitige Evaluation durchzuführen. Im Mittelpunkt steht eine von der gastgebenden Schule festgelegte Fragestellung, deren Beantwortung neue Impulse für die Schulentwicklung setzen kann.

Prozessbegleitung

Die Schulen erhalten die Möglichkeit, mit einem Prozessbegleiter oder einer Prozessbegleiterin an den vereinbarten Zielen sowie an weiteren individuellen Fragestellungen zu arbeiten. Der Prozessbegleiter unterstützt und berät die Schule über die gesamte Projektlaufzeit von zwei Jahren. Die Themen der Beratung werden im Vorfeld von der Schule gemeinsam mit dem Prozessbegleiter festgelegt.

Vernetzungstreffen

Nach einem Jahr werden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Jahrgangs zu einem Vernetzungstreffen eingeladen. Das Treffen bietet viele Möglichkeiten, sich über den Stand der Schulentwicklung und gemeinsame Themen auszutauschen.

Abschlussveranstaltung

Zum Abschluss reflektieren die Schulen eines Jahrgangs gemeinsam den zurückliegenden Weg und richten den Blick nach vorn, indem die Schulentwicklungsperspektiven jeder Schule beleuchtet werden.

Ihre Ansprechpartnerin

Anne Lill
Projektmanagerin
Robert Bosch Stiftung GmbH
Heidehofstraße 31
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