Forschungsprogramm: Wie geht gute Schule? - Forschen für die Praxis

Wir suchen Forschungsprojekte, die die exzellente Schulpraxis der Preisträgerschulen des Deutschen Schulpreises erforschen und nützliche Erkenntnisse für die Bildungsforschung sowie für die Schulpraxis und -verwaltung verfügbar machen.

Praxisrelevante Forschungsfragen

Das Programm „Wie geht gute Schule? - Forschen für die Praxis“ hat das Ziel, die exzellente Schulpraxis der Preisträgerschulen des Deutschen Schulpreises systematisch zu erforschen. Die Profile und Konzepte der Preisträgerschulen bieten eine breite Datengrundlage guter Schulpraxis, die bislang in der empirischen Bildungsforschung kaum untersucht wurde. Ohne wissenschaftliche Fundierung bieten diese sehr guten Ideen und Konzepte jedoch keine ausreichende Sicherheit für Handlungen und Entscheidungen in Schule und Unterricht.

Das Forschungsprogramm soll dazu beitragen, die Lücke zwischen erziehungswissenschaftlicher und psychologischer Forschung und der Schulpraxis zu verringern. Dafür werden Forschungsprojekte initiiert und unterstützt, die praxisrelevante Forschungsfragen bearbeiten. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen sowohl für die Bildungsforschung als auch für die breite Schulpraxis und -verwaltung zugänglich gemacht werden.

Die Themenschwerpunkte variieren jedes Jahr, orientieren sich aber an den sechs Qualitätsbereichen des Deutschen Schulpreises. Leitend für die Projekte des Forschungsprogramms sollte die Frage sein, wie erfolgreiche Lehr- und Lernprozesse sowie Schulentwicklungsprozesse in Preisträgerschulen zustande kommen und welche Bedingungen das Gelingen oder Scheitern beeinflussen. Außerdem soll der Frage nachgegangen werden, ob und unter welchen Bedingungen Konzepte der Preisträgerschulen übertragbar sind.

Informationen für Antragsteller

Antragsberechtigt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit abgeschlossener Ausbildung (Promotion) an staatlichen und nichtstaatlichen Hochschulen und Universitäten sowie außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit Sitz in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Antragsstellerinnen und Antragsteller müssen durch einschlägige wissenschaftliche Expertise ausgewiesen sein und eine hohe Bereitschaft zur anwendungsorientierten Forschung mitbringen. Es können sowohl Einzel- als auch Verbundprojekte gefördert werden. Im Fall von Forschungsverbünden wird eine gemeinschaftliche Bewerbung der Interessenten vorausgesetzt. Projektanträge, die den Forschungsgegenstand interdisziplinär betrachten, sind ausdrücklich willkommen.

Geförderte Projekte sollen spätestens am 01.06.2020 starten. Zum Zeitpunkt der Antragstellung darf das Projekt noch nicht begonnen haben und die Projektdauer darf insgesamt drei Jahre nicht überschreiten. Es können Mittel für Personal, Sach- und Reisekosten sowie Honorare für Dritte beantragt werden.

Das Bewerbungsverfahren ist zweistufig angelegt. Im ersten Schritt wird um die Einreichung einer Forschungsskizze (maximal 15 Seiten plus Anlagen) gebeten. Die Forschungsskizze ist bis zum 30.09.2019 mit den Anlagen als ein PDF-Dokument per E-Mail an Andrea Preußker und Lisa Sellge zu senden. Im zweiten Schritt soll die Forschungsskizze in das Antragsformular der Robert Bosch Stiftung überführt werden. Die Stiftung wird bei der Auswahl der Forschungsvorhaben durch unabhängige wissenschaftliche Experten sowie Schulpraktiker beraten.

Ihre Ansprechpartnerinnen

 Die Ausschreibung der Robert Bosch Stiftung erfolgt in Kooperation mit der Deutschen Schulakademie. Bei Rückfragen und Beratungsbedarf wenden Sie sich bitte an:

Andrea Preußker
Senior Projektmanagerin
Robert Bosch Stiftung GmbH
Heidehofstraße 31
70184 Stuttgart
Tel0711 46084-758
E-Mail an Andrea Preußker
Lisa Sellge
Projektmanagerin
Die Deutsche Schulakademie gGmbH
Hausvogteiplatz 12
10117 Berlin
Tel030 767595-160
E-Mail an Lisa Sellge