Das sagt die Jury:

Mit über 2.000 Schüler:innen und 250 Lehrkräften zeigt die Bertha-von-Suttner-Schule eindrucksvoll, wie eine große Schulgemeinschaft gemeinsame pädagogische Ziele konsequent und mit viel Ausdauer verfolgt. Beziehungsarbeit und Bildungserfolg, Kompetenzorientierung und Wissensvermittlung gehen hier ebenso Hand in Hand wie Leistungsorientierung und Wohlbefinden.  
Schul- und Unterrichtsentwicklung gelingt in einem beeindruckenden Dialog aus klar strukturierten Top-down- und agilen Bottom-up-Prozessen im Kollegium. Gremien wirken als Hebel statt als Hürden für Veränderung. Multiprofessionelles Arbeiten und Inklusion sind die Regel und tief verwurzelte Haltung in der Schulgemeinschaft. 
Besonders beispielgebend ist der reflektierte Umgang mit Digitalität und Daten. Die Schule nutzt Daten nicht summativ zur Dokumentation von Ergebnissen, sondern formativ zur Steuerung von individuellen Förderprozessen. Digitalität und KI werden selbstverständlich und in teilweise beeindruckender Virtuosität als Lernwerkzeuge genutzt sowie als Lerngegenstand und kulturelles Phänomen behandelt und kritisch reflektiert. 
So gelingt es der Bertha-von-Suttner-Schule, ihre große Schulgemeinschaft auf gemeinsam getragene Ziele und nachweislich wirksame Konzepte in einer Kultur der Vielfalt und Digitalität auszurichten. Die Schule hilft ihren Schüler:innen, von denen eine Mehrheit in prekären Verhältnissen aufwachsen, ihre Potenziale bestmöglich auszuschöpfen. Niemand verlässt „die Bertha“ – wie sie von allen genannt wird – ohne Perspektive. 

Filmischer Einblick in die Bertha-von-Suttner-Schule