Auswahlverfahren

Der Wettbewerb des Deutschen Schulpreises umfasst ein mehrstufiges Auswahlverfahren. Die Jury ist besetzt mit 50 Expert:innen aus den Bereichen Bildungswissenschaft, Schulpraxis und Bildungsverwaltung. 

Das Auswahlverfahren im Überblick

Phase 1: Die schriftliche Bewerbung

Die Schulen bewerben sich online über das Bewerberportal des Deutschen Schulpreises. Alle Informationen zur schriftlichen Bewerbung finden Sie hier sowie direkt im Bewerberportal.

Phase 2: Die Interviews

Nachdem die Schulen ihre Bewerbung eingereicht haben, führen die Juror:innen mit allen Bewerberschulen Interviews, um anhand der Bewerbungsunterlagen vertiefende Nachfragen zu stellen. An den Interviews können neben einem:r Vertreter:in der Schulleitung zwei weitere Personen aus dem Kollegium teilnehmen, die von der Schule benannt werden. Jeweils zwei Juror:innen führen in der Regel die Interviews gemeinsam und dokumentieren die Ergebnisse. Die Interviews finden per Videokonferenz statt und dauern etwa 30 bis 60 Minuten. Zur Terminvereinbarung kommen die Juror:innen Ende Februar 2023 telefonisch oder per E-Mail auf die Bewerberschulen zu.

Phase 3: Die 1. Jurysitzung – Entscheidung über TOP 20-Schulen

Nachdem alle Bewerbungen begutachtet und mit allen Schulen Interviews geführt worden sind, kommen die Juror:innen in einer ersten Sitzung Ende März 2023 zur Beratung über die Bewerberschulen auf Grundlage der Bewerbungsunterlagen und Interviews zusammen. Im Anschluss an die Jurysitzung werden die TOP-20-Schulen des Deutschen Schulpreises 2023 verkündet

Phase 4: Die Schulbesuche an den TOP 20-Schulen

Die TOP-20-Schulen werden von Juryteams in der Zeit von Mitte April bis Ende Mai 2023 besucht. Die Juryteams sind multiprofessionell zusammengesetzt und kommen aus Schulpraxis, Wissenschaft und Verwaltung. Im Mittelpunkt der Schulbesuche stehen die Unterrichtshospitationen. Dabei steht die individuelle Schwerpunktsetzung der Unterrichtskonzepte und -entwicklung der Schulen im Fokus der Begutachtungen. Darüber hinaus werden Interviews mit der Schulleitung, dem Kollegium, Elternvertreter:innen, Schüler:innen und außerschulischen Partner:innen geführt.

Phase 5: Die 2. Jurysitzung – Entscheidung über Nominierte und Preisträger

Nach den Schulbesuchen kommt das Auswahlgremium Mitte Juni 2023 zu einer finalen Jurysitzung zur Entscheidung über die Preisträgerschulen und die nominierten Schulen zusammen. Bis zu 15 Schulen können für den Deutschen Schulpreis 2023 nominiert werden.

Phase 6: Die Preisverleihung

Alle nominierten Schulen werden zu einer festlichen Preisverleihung nach Berlin eingeladen. Im Rahmen der Preisverleihung, die voraussichtlich zwischen Ende September und Mitte Oktober 2023 stattfindet, werden die Preisträgerschulen bekannt gegeben.

Phase 7: Preisträgernetzwerk

Alle Preisträgerschulen werden in das Preisträgernetzwerk des Deutschen Schulpreises aufgenommen. Die Schulen des Netzwerks begegnen sich auf regelmäßigen Tagungen und im Rahmen von Peer-to-Peer-Angeboten.

Die Jury des Deutschen Schulpreises 2022

 

Juryvorsitzender:

Prof. Dr. Michael Schratz, Gründungsdekan der School of Education der Universität Innsbruck

Stellvertretender Juryvorsitzender:

Prof. Dr. Thorsten Bohl, Direktor der Tübingen School of Education

 

Mitglieder der Jury:

  • Ute Augustyniak-Dürr, Ordinariatsrätin, Hauptabteilungsleitung Schulen Diözese Rottenburg-Stuttgart
  • Dr. Dominik Bernhart, Schulleiter der Gemeinschaftsschule Neubulach
  • Prof. Dr. Silvia-Iris Beutel, Professorin für Schulpädagogik und Allgemeine Didaktik an der Technischen Universität Dortmund
  • Dr. Wolfgang Beutel, Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektmanager am Institut für Didaktik der Demokratie der Leibniz Universität Hannover
  • Helga Boldt, ehemalige Schulleiterin der Neuen Schule Wolfsburg
  • Univ.Prof. Dr. Stefan Brauckmann-Sajkiewicz, Professor für Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung im Bildungsbereich am Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
  • Prof Dr. Nina Bremm, Professorin für Schulentwicklung an der Pädagogischen Hochschule Zürich
  • Michael Brenner, Geschäftsführer der Heidehof Stiftung
  • Prof. Dr. Monika Buhl, Professorin für Schulpädagogik am Institut für Bildungswissenschaft der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
  • Jacob Chammon, Geschäftsführender Vorstand beim Forum Bildung Digitalisierung e. V.
  • Dr. Tobias Diemer, Verbandsdirektor Volkshochschulverband Baden-Württemberg e. V.
  • Ralf Dietl, ehemaliger Prozessbegleiter für das Pädagogische Qualitätsmanagement an Deutschen Auslandsschulen in Spanien und Portugal
  • Maike Drewes, Schulleiterin der Erich Kästner Schule Hamburg
  • Thilo Engelhardt, Schulleiter der Waldparkschule Heidelberg
  • Simone Fleischmann, Präsidentin des Bayerischen Lehrer und Lehrerinnenverband BLLV; ehemalige Mittelschullehrerin und Schulleiterin einer Grund- und Mittelschule
  • Dr. Michaele Geweke, stellvertretende Kollegleiterin und pädagogische Leiterin des Oberstufen-Kollegs Bielefeld
  • Dr. Carola Gnadt, Schulrätin für weiterführende allgemeinbildende Schulen Stadt Potsdam; ehemalige Schulleiterin Humboldt-Gymnasium Potsdam
  • Prof. Dr. Alexander Gröschner, Lehrstuhl für Schulpädagogik und Unterrichtsforschung an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • Prof. Dr. Thomas Häcker, Professor für Erziehungswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Schulpädagogik und empirischen Bildungsforschung an der Universität Rostock
  • Prof. Dr. Nina Jude, Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Bildungswissenschaft der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
  • Isabella Keßler, Landesfachberaterin im Bereich Qualitätssicherung an allgemeinbildenden Schulen am Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes
  • Prof. Dr. Esther Dominique Klein, Professorin für Allgemeine Didaktik und Schulpädagogik an der Technischen Universität Dortmund
  • Dr. Volker Krobisch, Koordinator Schulentwicklungsberatung Bezirksregierung Münster, Schulentwicklungsberater; ehemaliger Schulleiter des Städt. Gymnasiums Augustinianum Greven
  • Bettina Kubanek-Meis, Schulleiterin der Gesamtschule Barmen
  • Dr. Bettina Labahn, stellvertretende Schulleiterin der Evangelischen Schule Neuruppin
  • Prof. Dr. Frank Lipowsky, Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Empirische Schul- und Unterrichtsforschung an der Universität Kassel
  • Prof. Dr. Kai Maaz, Geschäftsführender Direktor des DIPF (Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation)
  • Petra Madelung, ehemalige Prozessbegleiterin für das Pädagogische Qualitätsmanagement an Deutschen Auslandsschulen in Nord-West-Europa in Brüssel, ehemaliges Mitglied der Leitung des Projektes „Selbstständige Schule“ in Nordrhein-Westfalen
  • Dr. Christian Mellwig, Referat Berufliche Gymnasien am Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
  • Udo Michallik, Generalsekretär der Ständigen Konferenz der Kultusminister in der Bundesrepublik Deutschland
  • Dr. Karin E. Oechslein, ehemalige Leiterin des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB), München
  • Thomas Oertel, ehemaliger Referent Schulberatung und Coaching am Institut für Qualitätsentwicklung Mecklenburg-Vorpommern
  • Prof. Dr. Anna Praetorius, Professorin für pädagogisch-psychologische Lehr-Lernforschung und Didaktik an der Universität Zürich
  • Prof. Dr. Falk Radisch, Professor für Schulpädagogik mit den Schwerpunkten Schulforschung und Allgemeine Didaktik an der Universität Rostock
  • Prof. Dr. Dirk Richter, Professor für Erziehungswissenschaftliche Bildungsforschung an der Universität Potsdam
  • Michael Ridder, Seminarleitung des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung Münster
  • Prof. Dr. Kurt Reusser, emeritierter Professor für Pädagogische Psychologie und Didaktik an der Universität Zürich
  • Brigitte Rössing, ehemalige Schulleiterin der Grundschule Comeniusstraße in Braunschweig
  • Prof. Dr. Mathias Ropohl, Professor für Didaktik der Chemie an der Universität Duisburg-Essen
  • Nicole Schäfer, Schulleiterin der Franz-Leuninger-Schule in Mengerskirchen
  • Prof Dr. Anne Sliwka, Professorin am Institut für Bildungswissenschaft der Universität Heidelberg mit dem Schwerpunkten Schul- und Schulsystementwicklung
  • Prof. Dr. Pierre Tulowitzki, Professor für Bildungsmanagement und Schulentwicklung an der Pädagogischen Hochschule Nordwestschweiz FHNW; Mitglied der Hochschulleitungskonferenz
  • Julia Vaccaro, Projektkoordination bei der Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg
  • Prof. Dr. Hermann Veith, Professor für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Sozialisationsforschung an der Georg-August-Universität Göttingen
  • Prof. Dr. Miriam Vock, Professorin für empirische Unterrichts- und Interventionsforschung, Profilbereich Bildungswissenschaften an der Universität Potsdam
  • Dr. Jan von der Gathen, Schulrat in der Schulaufsicht für die Grundschulen in Essen; ehemaliger Schulleiter der Franz-Vaahsen-Grundschule in Düsseldorf
  • Cornelia von Ilsemann, ehemalige Leiterin der Bildungsabteilung bei der Senatorin für Bildung und Wissenschaft in Bremen, ehemalige Vorsitzende des Schulausschusses der Kultusministerkonferenz
  • Axel Weyrauch, Gründungsschulleiter der Staatlichen Gemeinschaftsschule Wenigenjena; ehemaliger Programmkoordinator des Entwicklungsprogramms für Unterricht und Lernqualität (E.U.L.E.)
  • Dr. Klaus Wild, Geschäftsführer des Zentrums für Schulentwicklung und Evaluation der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
  • Dr. Wolfgang Wildfeuer, ehemaliger Referent am Sächsischen Bildungsinstitut und Berater des Förderprogramms Demokratisch Handeln, Schulentwicklungsberater, Supervisor, Coach
  • Wilhelm Windmann, Schulleiter der Berufsbildenden Schulen Osterholz-Scharmbeck
  • Dr. Dagmar Wolf, Bereichsleiterin Bildung der Robert Bosch Stiftung
  • Dr. Angelika Wolters, Referentin für Grund- und Förderschulen am Landesschulamt Sachsen-Anhalt, Vorstandsmitglied im Ganztagsschulverband Sachsen-Anhalt e.V.

Ehemalige Mitglieder der Jury des Deutschen Schulpreises

Ehemalige Jurymitglieder

Dr. Gerhard Eikenbusch //  Prof. Dr. Hannelore Faulstich-Wieland // Prof. Dr. Peter Fauser // Prof. Dr. Helmut Frommer // Gisela Gravelaar // Prof. Dr. Bettina Hannover // Ulrike Kegler // Prof. Dr. Eckhard Klieme // Prof. Dr. Olaf Köller // Vittorio Lazaridis // Prof. Dr. Jürgen Oelkers // Prof. Dr. Hans Anand Pant // Drs. Cornelis Post // Prof. Dr. Manfred Prenzel // Enja Riegel // Dr. Erika Risse // Gisela Schultebraucks-Burgkart // Rainer Schweppe // Dr. Otto Seydel // Prof. Dr. Erich Thies // Drs. Johan C. van Bruggen // Bernd Westermeyer // Prof. Dr. Jürgen E. Zöllner

Ehemalige Vorjurymitglieder

Klemens Auberle // Wolfgang Berkemeier // Lutz Bessel // Dr. Gislinde Bovet // Karin Brügelmann // Prof. Dr. Ursula Carle // Peter Friedsam // Prof. Dr. Helmut Frommer // Hanns Hämker // Dr. Wolfgang Harder // Marita Hanold // Prof. Dr. Gotthilf Hiller //  Prof. Dr. Katrin Höhmann // Franz Jentschke // Ingrid Kaiser // Dr. Manuela Kiehne // Susanne Kienle // Helmut Kopecki // Arnulf Kunze // Dr. Uwe Lehmpfuhl // Barbara Loos // Kurt Ohmann // Götz Plessing // Prof. Dr. Anne Ratzki // Dr. Maike Reese // Prof. Dr. Volker Reinhardt // Prof. Dr. Ada Sasse // Dr. Fritz Schäffer // Rolf Schwarz // Wilfried Steinert // Elisabeth Strauß // Elke Urban // Karin von Berg // Klaus Wenzel // Prof. Dr. Beate Wischer

Ihr:e Ansprechpartner:in

Jana Voigtländer
Projektmanagerin
Robert Bosch Stiftung GmbH
Lindenstraße 34
10969 Berlin
Tel+49 30 220025-277
e-mail to Jana Voigtländer
Dr. Simon Moses Schleimer
Senior Projektmanager
Robert Bosch Stiftung GmbH
Lindenstraße 34
10969 Berlin
Tel+49 30 220025-271
e-mail to Dr. Simon Moses Schleimer