Bewerbung und Auswahl

Die Ausschreibung für den Deutschen Schulpreis 2022 startet im August 2021. Allgemeinbildende und berufliche Schulen in öffentlicher oder privater Trägerschaft in Deutschland sowie Deutsche Auslandsschulen können sich bis zum 15. Februar 2022 bewerben.

2021 - Ein besonderes Wettbewerbsjahr

Allgemeinbildende und berufliche Schulen in öffentlicher oder privater Trägerschaft in Deutschland sowie Deutsche Auslandsschulen konnten sich mit ihren Konzepten bis zum 15. Oktober 2020 online bewerben. Das Bewerbungsverfahren für Schulen wurde stark vereinfacht. Erstmals war es zudem Eltern, Schülerinnen und Schülern und außerschulischen Partnern auch möglich, Schulen für den Deutschen Schulpreis zu empfehlen.

Von der Kurzbewerbung bis zur Auszeichnung - Das waren die Etappen des Deutschen Schulpreises 20|21 Spezial

Telefoninterviews und Vorauswahl

Alle eingereichten Bewerbungen für den Deutschen Schulpreis 20|21 Spezial wurden von der Jury - einem Auswahlgremium, bestehend aus pädagogischen Expertinnen und Experten - in Tandems gesichtet. Im Anschluss führten die Jury-Tandems Telefoninterviews mit allen Bewerberschulen. Durch die Interviews wurde der aktuelle Entwicklungsstand an den Schulen ersichtlich und ein tieferer Einblick in die Konzepte ermöglicht. Darauf aufbauend beriet das Gremium in einer dreitägigen Sitzung Mitte Dezember, welche Schulen zum Schulpreis-Camp eingeladen werden. 121 Schulen schafften es in die nächte Runde. Sieben Themen, die die Schulen in der Corona-Pandemie besonders beschäftigen, kristallisierten sich heraus. Jede Schule wurde basierend auf ihrem eingereichten Konzept und der Jurybewertung einem Thema zugeordnet, anschließend konnte die Schule dieser Zuordnung widersprechen, wenn sie sich selbst in einem anderen Thema stärker verortet sah.

Schulpreis-Camp

Bei einem dreitägigen digitalen Schulpreis-Camp Ende Februar 2021 stellten 121 Schulen in sieben Themengruppen einander ihre Konzepte vor und diskutierten Gelingensbedingungen und Stolpersteine. Die Ergebnisse des Camps sind in der Broschüre zum Deutschen Schulpreis 20|21 Spezial  „Jetzt lernen, was morgen Schule macht“ dokumentiert. Die Mitglieder des Auswahlgremiums beobachteten und begleiteten das Camp.

Zweite Sitzung der Jury

Direkt im Anschluss an das Camp kam das Auswahlgremium zu einer zweiten Sitzung zusammen, um die Ergebnisse des Camps auszuwerten und zu entscheiden, welche Schulen für den Deutschen Schulpreis 20|21 Spezial nominiert werden. 18 Schulen haben es in die Endausscheidung des Deutschen Schulpreises 20|21 Spezial geschafft.

Digitale Hospitationen und dritte Sitzung der Jury

Im März fanden mehrstündige virtuelle Hospitationen an 18 nominierten Schulen statt. Dabei führten die Mitglieder des Auswahlgremiums Gespräche mit verschiedenen Vertreterinnen und Vertretern der Schulgemeinschaft, darunter Schülerinnen und Schüler und Eltern. In ihrer dritten und letzten Sitzung am 26. März stimmte die Jury über die Preisträger ab.

Preisverleihung

In einer festlichen digitalen Veranstaltung am 10. Mai 2021 mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wurden die Preisträger des Deutschen Schulpreises 20|21 Spezial bekanntgegeben und öffentlich ausgezeichnet. In jedem der sieben Themen wurde jeweils ein Preis in Höhe von 10.000 Euro vergeben. Auch die nicht ausgezeichneten Finalisten erhielten einen Anerkennungspreis in Höhe von 5.000 Euro. Alle nominierten Schulen können zudem in das zweijährige Schulentwicklungsprogramm des Deutschen Schulpreises aufgenommen werden.

Ihre Ansprechpartnerin

Bei inhaltlichen Rückfragen zur Bewerbung nehmen Sie bitte Kontakt mit dem für Ihre Region zuständigen Regionalbüro auf. Bei technischen Fragen wenden Sie sich bitte an schulpreis@bosch-stiftung.de oder heike.kuehlewein@bosch-stiftung.de.

Häufig gestellte Fragen haben wir hier beantwortet.

Heike Kühlewein
Projektmanagerin
Robert Bosch Stiftung GmbH
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Tel0711 46084-687
E-Mail an Heike Kühlewein