Was macht eine gute Schule aus?

Grundlage des Deutschen Schulpreises sind sechs Qualitätsbereiche, die wir auf dieser Seite vorstellen. Im Mittelpunkt des Wettbewerbs steht der Qualitätsbereich Unterrichtsqualität - und die zentrale Frage:  Wie gestalten Schulen Lehren und Lernen so, dass alle Schüler:innen bestmöglich gefördert werden?

Ihr möchtet Euch noch intensiver mit unserem Qualitätsverständnis auseinandersetzen? Der Deutsche Schulpreis hat gemeinsam mit dem Friedrich Verlag drei Bücher und ein Planspiel für Lehrkräfte und Schulleitungen herausgegeben. 

Die sechs Qualitätsbereiche

Für jeden Qualitätsbereich haben wir Leitfragen formuliert, die euch bei der Vorbereitung der Bewerbung unterstützen können. Diese Fragen helfen, eure Überlegungen zu strukturieren, eure Stärken sichtbar zu machen und konkrete Beispiele auszuwählen, die eure Praxis lebendig zeigen.

Wir laden euch ein, die Leitfragen auch intern als Impuls zu nutzen: Wo stehen wir? Was macht uns aus? Wo möchten wir noch weiterkommen? 

Wichtig: Die Juror:innen orientieren sich im Auswahlprozess ebenfalls an diesen Leitfragen. Ihr müsst aber nicht jede Frage beantworten. Besonders interessieren uns die Bereiche, die bei euch im Alltag spürbar sind und positive Effekte auf das Lernen eurer Schüler:innen haben.
Im Zentrum steht dabei immer der Qualitätsbereich Unterrichtsqualität. Darüber hinaus könnt ihr gerne auch auf weitere Qualitätsbereiche eingehen, die für eure Schule prägend sind.

Unterrichtsqualität - Leistung - Umgang mit Vielfalt - Verantwortung -
Schulleben und Netzwerke - Lernende Schule

Unterrichtsqualität

Der Deutsche Schulpreis sucht Schulen, die ein begründetes Qualitätsverständnis formulieren und dafür sorgen, dass alle Schüler:innen innerhalb und außerhalb des Klassenzimmers in vielfältigen Lernformen ihre fachlichen, überfachlichen und personalen Kompetenzen weiterentwickeln. Die Schulen befähigen ihre Schüler:innen, ihr Lernen selbst in die Hand zu nehmen, und schaffen Bedingungen für Wohlbefinden, Motivation und Freude beim Lernen.

  • Was ist das gemeinsame Verständnis von qualitätsvollem Lehren und Lernen an der Schule? Welche geteilten Werte und pädagogischen Überzeugungen liegen ihm zugrunde?
  • Inwiefern leitet sich dieses gemeinsame Verständnis auch von den Bedarfen und Voraussetzungen der Schüler:innen sowie den Anforderungen einer sich dynamisch wandelnden Gesellschaft ab?
  • Wie entwickelt die Schulgemeinschaft das gemeinsame Verständnis von qualitätsvollen Lehr- und Lernprozessen weiter?
  • Inwiefern verändert sich das bisherige Verständnis qualitätsvollen Lehren und Lernens durch eine zunehmend digital geprägte Welt? 
  • Was sind zentrale Merkmale der Lehr- und Lernprozesse an der Schule beim fachlichen und überfachlichen Lernen (beispielsweise Differenzierung, Unterrichtsmethoden, Sozialformen)?
  • Wie werden Lernmaterialien, Aufgabenformate und digitale Medien eingesetzt?
  • Inwiefern werden wichtige Merkmale der Unterrichtsqualität wie beispielsweise kognitive Aktivierung, Klassenführung oder konstruktive Unterstützung berücksichtigt?
  • In welcher Weise werden digitale und KI-gestützte Anwendungen genutzt, um die Qualität und Adaptivität von Lernprozessen zu verbessern?
  • Welche diagnostischen Verfahren und darauf bezogene Maßnahmen zur Lernförderung werden angewandt?
  • Inwiefern nutzen Lehrkräfte digitale und KI-gestützte Anwendungen zur Unterrichtsplanung, individuellen Förderung und Inklusion? 
  • Welche Formen der unterrichtsbezogenen kollegialen Kooperation sind etabliert?
  • Welche Formen der Beratung und des Feedbacks an die Schüler:innen sind etabliert?
  • Wie werden die verschiedenen Leistungen der Schüler:innen beurteilt?
  • Wie bringt die Schule die Unterrichtsentwicklung voran?
  • Inwiefern sind die Mitglieder der Schulgemeinschaft in die Weiterentwicklung, Planung und Gestaltung des Unterrichts einbezogen?
  • Wie werden neue Technologien (wie zum Beispiel KI) bei der Weiterentwicklung des Unterrichts sowohl als Gegenstand als auch als Werkzeug berücksichtigt?
  • Welche Daten werden systematisch innerhalb der Schule erhoben (beispielsweise zu Über- und Abgängen, Abschlüssen, interne Befragungen) und wie werden sie für die Unterrichtsentwicklung genutzt?
  • Welche externen Daten liegen vor (beispielsweise Lernstandserhebung VERA, Schulinspektion) und wie werden diese systematisch für die Unterrichtsentwicklung genutzt?

Leistung

Der Deutsche Schulpreis sucht Schulen, die gemessen an ihrer Ausgangslage und an den Voraussetzungen ihrer Schüler:innen besondere fachliche und überfachliche Leistungen erzielen. Die Schulen verfügen über ein begründetes Verständnis von Leistung, sowie des Diagnose -und Beurteilungsprozesses. Der Zusammenhang von individueller Leistungsentwicklung und darauf bezogene Förder- und Unterstützungsmaßnahmen steht im Vordergrund.

  • In welcher Weise arbeitet die Schule an einem gemeinsamen Diagnose-, Leistungs- und Beurteilungsverständnis und wie setzt sie dieses um? 
  • Wie sichert die Schule den aktuellen Wissensstand des Kollegiums zu Verfahren der Diagnostik und Leistungsbeurteilung?
  • Werden Möglichkeiten der Leistungserbringung offengehalten?
  • Welche fachlichen und überfachlichen Kompetenzen der Schüler:innen sind an der Schule besonders wichtig und warum?
  • Wie behält die Schule das mit der Leistungsbeurteilung verbundene Stress- und Belastungspotenzial aller Beteiligten im Blick?
  • Wie werden Prüfungs- und Aufgabenformate weiterentwickelt, um dem veränderten Arbeiten mit digitalen Hilfsmitteln und KI-Tools gerecht zu werden?
  • Wie stellt eure Schule Transparenz über Lehrziele, Leistungsanforderungen und Beurteilungskriterien sicher?
  • Wie stellt eure Schule sicher, dass das jeweilige Leistungsvermögen der Schüler:innen von ihnen selbst und den Lehrkräften erkannt und ausgeschöpft wird?
  • Werden besondere außerunterrichtliche und außerschulische Leistungen und Talente wahrgenommen, gewürdigt und gefördert?
  • Von wem, in welcher Form und mit welcher Systematik werden welche Leistungen von Schüler:innen erhoben, diagnostiziert, beurteilt, dokumentiert? In welcher Weise werden weiterführende Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten damit verbunden? 
  • Wie werden digitale und KI-gestützte Anwendungen zur Diagnostik und Beurteilung genutzt?
  • Welche alternativen Formen der Leistungsbeurteilung setzt die Schule ein und inwieweit spielen Lern- und Leistungsdiagnostik dabei eine Rolle?
  • Inwiefern ist die Bezugsnorm der Leistungsbeurteilung für Schüler:innen nachvollziehbar?
  • Wie fördert die Schule systematisch die Fähigkeit der Schüler:innen, sich selbst und das eigene Lernen zu reflektieren? 
  • Wie ist der Umgang mit Nachteilsausgleichen an der Schule konzeptionell und praktisch geregelt?
  • In welcher Weise kommen summative und formative Formen der Leistungsbeurteilung an der Schule zum Einsatz? Inwieweit werden diese aufeinander bezogen und mit dem Unterricht verbunden?
  • Wie, mit wem und aus welchem Anlass wird über die Entwicklung der Leistungen und Potenziale von Schüler:innen und Klassen gesprochen und welche Maßnahmen werden damit verknüpft?
  • Wie wird sichergestellt, dass Diagnose- und Beurteilungsverfahren aussagekräftig und gerecht sind, wenn Schüler:innen und Lehrkräfte KI-Anwendungen nutzen?
  • Wie werden Leistungsergebnisse ggf. über Zeugnisse hinaus sichtbar und anerkennbar gemacht? 
  • Welche Formen und Standards der Rückmeldungen von Leistungsergebnissen und -entwicklungen sowie Feedback sind an der Schule etabliert und konzeptionell verankert?
  • Inwieweit werden Schüler:innen selbst, Mitschüler:innen, Erziehungsberechtigte sowie weitere Bildungspartner:innen in die Leistungsrückmeldung einbezogen?

Umgang mit Vielfalt

Der Deutsche Schulpreis sucht Schulen, die die Vielfalt aller Schüler:innen anerkennen, wertschätzen und produktiv nutzen. Die Schulen besitzen ein überzeugendes Inklusionskonzept und stellen sicher, dass niemand ausgeschlossen wird. Sie stehen ein für Bildungsgerechtigkeit, tragen wirksam zum Ausgleich von Benachteiligungen bei und gehen gegen jede Form von Diskriminierung vor. Die Schulen streben eine systematische Verknüpfung von Diagnostik und Förderung an.

  • Wie geht die Schule mit bildungsbezogenen, sozialen, ökonomischen und gesundheitsbezogenen Ungleichheiten und Benachteiligungen um?
  • Wie identifiziert und vermeidet die Schule diskriminierende, marginalisierende und exkludierende Prozesse?
  • Wie geht die Schule damit um, dass Schüler:innen zu Hause sehr unterschiedlichen Zugang zu digitalen Technologien haben und sich auch ihre Digitalkompetenzen erheblich unterscheiden?
  • Wie geht die Schule im Rahmen des Unterrichts auf die unterschiedlichen Voraussetzungen der Schüler:innen ein?
  • Inwiefern integriert die Schule die kulturelle, sprachliche und religiöse Vielfalt der Schüler:innen, der Eltern und der Lehrkräfte?
  • Wie ist Inklusion und Teilhabe im schulischen Alltag erlebbar und konzeptionell verankert?
  • In welcher Weise verbindet die Schule Diagnostik und Förderung mit Blick auf die unterschiedlichen Voraussetzungen der Schüler:innen?

Weitere Leitfragen zu Diagnostik und Förderung sind im Qualitätsbereich Leistung und im Qualitätsbereich Unterrichtsqualität enthalten.
 

Verantwortung

Der Deutsche Schulpreis sucht Schulen, die ihren Schüler:innen, den Erziehungsberechtigten und dem gesamten Personal vielfältige Gelegenheiten zur Verantwortungsübernahme, zum Engagement und zur Mitgestaltung bieten. Sie fördern demokratisches Lernen, demokratische Bildung und die sachlich fundierte Auseinandersetzung ihrer Schüler:innen mit zukunftsbedeutsamen ökologischen und gesellschaftlichen Fragen.

  • Welche Möglichkeiten haben Schüler:innen, Verantwortung für ihr eigenes Lernen und Handeln zu übernehmen, und wie werden sie dabei unterstützt?
  • Welche Gelegenheiten erhalten die Schüler:innen, Verantwortung für Mitschüler:innen zu übernehmen, und wie werden sie dabei begleitet?
  • Wie können sich Schüler:innen schulisch für ihre Mitmenschen, ihre Natur und Umwelt engagieren und wie werden sie dabei gefördert?
  • Inwiefern übernimmt das gesamte schulische Personal Verantwortung für das eigene Handeln, für andere und für die Umwelt?
  • In welcher Weise erhalten Schüler:innen die Möglichkeit, demokratische Lebens- und Gesellschaftsformen kennen zu lernen, zu verstehen und im schulischen Alltag einzuüben?
  • Welche Möglichkeiten haben die Schüler:innen zur aktiven Mitgestaltung von Unterricht und außerunterrichtlichen Angeboten sowie Rahmenbedingungen in und Prozessen der Schule?
  • Wie nutzen die Schüler:innen die Möglichkeiten, in der Schule demokratische Prozesse der Meinungs- und Willensbildung mitzugestalten und mitzubestimmen?
  • Wie lernen Schüler:innen die Rolle von digitalen Medien und KI für Meinungsbildung und Demokratie zu verstehen? Wie lernen sie deren ethische, gesellschaftliche und ökologische Folgen zu hinterfragen?
  • Wie fördert die Schule das Verständnis und die Urteilsfähigkeit für politische, ökologische, ökonomische, gesundheitliche, soziale und interkulturelle Zusammenhänge?
  • Wie nutzt die Schule die Möglichkeiten des fächerverbindenden Lernens und der Vernetzung mit außerschulischen Bildungspartnern, um aktuelle wie zukunftsbedeutsame Themen zu bearbeiten?
  • Wie sind Grundsätze der Demokratiebildung in der Schule und im Unterricht verankert? 

Schulleben und Netzwerke

Der Deutsche Schulpreis sucht Schulen mit einem positiven und lernförderlichen Schulklima sowie einem anregungsreichen Schulleben, in dem sich alle an der Schule Beteiligten wohlfühlen und gerne aktiv einbringen. Die Schulen pflegen gute Beziehungen zu allen Beteiligten, sie kooperieren schulintern und sind regional und überregional produktiv vernetzt. 

  • Wie gestaltet die Schule ein freundliches Klima, in dem sich alle Mitglieder der Schulgemeinschaft ebenso wie Gäste willkommen fühlen und gerne aufhalten?
  • Wie stellt die Schule sicher, dass gemeinsam festgelegte Werte im Schulalltag gelebt werden?
  • Wie gestaltet die Schule auch außerhalb des Unterrichts ein aktivierendes und anregendes Umfeld für die persönliche und soziale Entwicklung der Schüler:innen?
  • Woran wird sichtbar, dass mit Gegenständen, Räumen, der Umwelt und den verfügbaren Ressourcen respektvoll und sorgsam umgegangen wird?
  • Wie wird im Schulleben ein offener, angstfreier und trotzdem kritischer Umgang mit digitalen Technologien gefördert, der Neugier und Reflexion gleichermaßen stärkt?
  • Auf welche gemeinsamen Regeln für den Umgang mit digitalen Technologien hat sich die Schulgemeinschaft verständigt?
  • Was unternimmt die Schule, um soziale Beziehungen zu fördern, zu pflegen und zu stärken, auch unter den Bedingungen digitaler und KI-gestützter Interaktion?
  • Wie werden Lehrkräfte im Hinblick auf ihre Aufgaben der professionellen Beziehungsgestaltung (z.B. untereinander, mit Schüler:innen, mit Erziehungsberechtigen) sensibilisiert?
  • Wie wird gewährleistet, dass sich die Schüler:innen an der Schule physisch und psychisch sicher und wohl fühlen? 
  • Welche Schutz- oder Präventionskonzepte für den analogen und den digitalen Lebensraum werden umgesetzt?
  • Welche Unterstützungssysteme hält die Schule bei besonderen Herausforderungen und Belastungen einzelner Schüler:innen bereit?
  • Wie werden Lehrkräfte bei der Bewältigung von physischen und psycho-sozialen Belastungen unterstützt?
  • Wie fördert die Schule Gesundheit und Wohlbefinden aller an der Schule Beteiligten?
  • Welche Formen der innerschulischen Kooperation gibt es an der Schule und wie werden diese genutzt?
  • Wie gestaltet die Schule die Kooperation mit Erziehungsberechtigten und welche Möglichkeiten der Mitwirkung haben diese?
  • Wie gestaltet die Schule die Kooperation mit den abgebenden und weiterführenden Schulen sowie mit außerschulischen Partnern im Sinne einer regionalen Bildungslandschaft?
  • Wie gestaltet sich die Kooperation mit dem Schulträger?
  • Wie ist die Schule im Sozialraum vernetzt oder darüber hinaus in schulischen oder außerschulischen Netzwerken engagiert, und inwiefern profitiert die Schule davon?
  • Wie wird die Öffentlichkeitsarbeit betrieben?

Lernende Schule

Der Deutsche Schulpreis sucht Schulen, die ihre Schule zielgerichtet entwickeln und dabei den Zusammenhang von Organisations-, Personal- und Unterrichtsentwicklung stringent und überzeugend gestalten. Grundlage für die Entwicklung sind die Bedarfe und Voraussetzungen der Schüler:innen, Erkenntnisse aus der Forschung und aus verfügbaren Evaluationen, gesellschaftliche Entwicklungen sowie Veränderungen der derzeitigen und zukünftigen Lebens- und Arbeitswelten. Diese Schulen verstehen sich als lernende Einheiten, die auf der Basis einer gemeinsamen Wertevorstellung kooperativ und transparent agieren.

  • Wie wird der Zusammenhang von Organisationsentwicklung, Personalentwicklung und Unterrichtsentwicklung systematisch gestaltet und mit Zielen verbunden?
  • Wie wird mit der (digitalen) Transformation von Gesellschaft und Schule umgegangen? Wie werden entsprechende Ziele reflektiert und weiterentwickelt?
  • Wie informiert sich die Schulgemeinschaft über Innovationen und gute Ideen von innen und außen? Wie tauscht sie sich darüber aus und integriert diese zielgerichtet in die Schulentwicklung?
  • In welcher Weise nutzt die Schule interne und externe Daten sowie weitere Informationsquellen für die Schulentwicklung?
  • Wie wird das Personal der Schule ermutigt und unterstützt, sich aktiv an der Schulentwicklung zu beteiligen?
  • Welches Schulleitungsverständnis besteht an der Schule?
  • Wie erzielt die Schule einen Konsens zur Entwicklung gemeinsamer Visionen sowie zu erreichbaren Zielen?
  • Wie werden Partizipationsstrukturen genutzt, um die Ziele und Bedarfe aller bei der Planung von Entwicklungsvorhaben zu berücksichtigen?
  • Wie wird die individuelle und kollegiale Professionalisierung von Lehrkräften und des weiteren pädagogischen Personals systematisch gesteuert und gefördert?
  • Wie wird das Kollegium dabei unterstützt, digitale Möglichkeiten und künstliche Intelligenz in der Planung, Durchführung und Analyse von Unterricht gezielt und reflektiert einzusetzen
  • Wie wird durch (unterrichtsbezogene) Kooperation innerhalb des Kollegiums, mit multiprofessionellen Teams sowie mit Kooperationspartner:innen professionelles Lernen ermöglicht?
  • Wie werden Konzepte des Onboardings und der Integration neuer Mitarbeiter:innen an der Schule genutzt?
  • Inwiefern sind die Vorhaben zur Entwicklung qualitätsvollen Lehrens und Lernens an den Zielen der Schule ausgerichtet?

Weitere Leitfragen zur Unterrichtsentwicklung sind im Qualitätsbereich Unterrichtsqualität enthalten.

Bücher und Spiel zum Qualitätsverständnis des Deutschen Schulpreises

Cover des Buchs „Guter Unterricht im Mittelpunkt“

Unser neuestes Buch „Guter Unterricht im Mittelpunkt“ (erschienen im September 2025)

Wie können Lehrkräfte im heterogenen Klassenzimmer guten Unterricht machen? Wie Leistungsbeurteilung fair und aussagekräftig gestalten? Wie fördern sie  Verantwortungsübernahme ihrer Schüler:innen – und bleiben bei all diesen Aufgaben selbst Lernende? Dieses Handbuch zeigt, wie es geht: Anhand zahlreicher Praxisbeispiele von Preisträgerschulen des Deutschen Schulpreises. Durch die Verbindung von Wissenschaft und Schulpraxis entsteht eine fundierte Verknüpfung des aktuellen Forschungsstandes mit dem, was in Schule möglich ist.

Menschen machen Schule

Buch „Menschen machen Schule“

Viele Preisträgerschulen haben Konzepte von guter Schule entwickelt, die weit verbreitete Vorstellungen von Lernen und Lehren auf den Kopf stellen. Wie und warum sie das tun, darum geht es in diesem Buch. Von multiprofessionellen Teams über die Integration von Quereinsteigenden bis hin zu Well-being greifen die Autor:innen aktuelle Themen auf und machen mit zahlreichen Praxisbeispielen anderen Mut. 

Handbuch Gute Schule - Sechs Qualitätsbereiche für zukunftsweisende Praxis

„Handbuch Gute Schule“

Das Handbuch Gute Schule erschien anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Deutschen Schulpreises. Ausführlich werden die sechs Qualitätsbereiche darin aus der Perspektive Bildungswissenschaft und Schulpraxis reflektiert.

Deckel des Planspiels Gute Schule

„Planspiel Gute Schule“

Mit dem Planspiel nehmen die Spieler:innen verschiedene Rollen ein und ringen gemeinsam um die beste Strategie. Kompromisse müssen ausgehandelt und Plädoyers gehalten werden. Spielerisch entwerfen die Teams auf Basis der sechs Qualitätsbereiche eine Strategie für ihre eigene Schule.