Auswahlverfahren Headermotiv

Auswahlverfahren

Der Wettbewerb des Deutschen Schulpreises umfasst ein mehrstufiges Auswahlverfahren. Die Jury ist besetzt mit rund 50 Expert:innen aus den Bereichen Bildungswissenschaft, Schulpraxis und Bildungsverwaltung.

Wie findet die Jury des Deutschen Schulpreises die besten Schulen?

Das Auswahlverfahren im Überblick

Phase 1: Die schriftliche Bewerbung

Die Schulen bewerben sich online über das Bewerberportal des Deutschen Schulpreises. Alle Informationen zur schriftlichen Bewerbung finden Sie hier sowie direkt im Bewerberportal. Der Bewerbungszeitraum für den Deutschen Schulpreis 2024 endete am 15. Februar 2024.

Phase 2: Die Interviews

Eine Bewerbung wird immer von mehreren Juror:innen gründlich gelesen. Anschließend finden mit allen Bewerberschulen Interviews statt, um anhand der Bewerbungsunterlagen vertiefende Nachfragen zu stellen. Wer vonseiten der Schule an den Interviews teilnimmt, darf die Schule frei entscheiden – gerne können neben der Schulleitung auch Personen aus dem Kollegium oder Schüler:innen teilhaben. Jeweils zwei Juror:innen führen die Interviews gemeinsam und dokumentieren die Ergebnisse. Die Interviews finden per Videokonferenz statt und dauern etwa 30 bis 60 Minuten.

Phase 3: Die 1. Jurysitzung – Entscheidung über TOP 20-Schulen

Nachdem alle Bewerbungen begutachtet und mit allen Schulen Interviews geführt worden sind, kommen die Juror:innen in einer ersten Sitzung im März zur Beratung über die Bewerberschulen auf Grundlage der Bewerbungsunterlagen und Interviews zusammen.

Phase 4: Die Schulbesuche an den TOP 20-Schulen

Die TOP 20-Schulen werden von Juryteams in der Zeit von Mitte April bis Anfang Juni besucht. Jedes Besuchsteam ist  multiprofessionell zusammengesetzt mit Jurymitgliedern aus Schulpraxis, Wissenschaft und/oder Schulverwaltung. Im Mittelpunkt der Schulbesuche stehen die Unterrichtshospitationen. Darüber hinaus werden Interviews mit der Schulleitung, dem Kollegium, Elternvertreter:innen, Schüler:innen und außerschulischen Partner:innen geführt. Hier erfahren Sie mehr über den Ablauf eines Schulbesuchs.

Phase 5: Die 2. Jurysitzung – Entscheidung über Nominierte und Preisträger

Nach den Schulbesuchen kommt das Auswahlgremium Mitte Juni in einer finalen Jurysitzung zur Entscheidung über die Preisträgerschulen und die nominierten Schulen zusammen. Bis zu 15 Schulen können für den Deutschen Schulpreis nominiert werden.

Phase 6: Die Preisverleihung

Delegationen der nominierten Schulen nehmen an der festlichen Preisverleihung in Berlin teil. Im Rahmen der Preisverleihung werden die sechs Preisträgerschulen bekannt gegeben. Eine Schule wird mit dem Hauptpreis ausgezeichnet. Dieser ist mit 100.000 Euro dotiert, die fünf weiteren Preise mit je 30.000 Euro. Alle anderen nominierten Schulen erhalten Anerkennungspreise in Höhe von 5.000 Euro. Die Preisverleihung des Deutschen Schulpreises 2023 findet am 12. Oktober 2023 in Berlin statt.

Phase 7: Preisträgernetzwerk und weiterführende Schulentwicklungsangebote für Bewerberschulen

Alle Preisträgerschulen werden in das Preisträgernetzwerk des Deutschen Schulpreises aufgenommen. Die Schulen des Netzwerks begegnen sich auf regelmäßigen Tagungen und im Rahmen von Peer-to-Peer-Angeboten. Eine Bewerbung lohnt sich auch für Schulen, die nicht ausgezeichnet werden. Alle Bewerberschulen erhalten im Rahmen des Forums des Deutschen Schulpreises Vernetzungs-, Beratungs- und Fortbildungsangebote, um ihren Unterricht gemeinsam weiterzuentwickeln.

Die Jury des Deutschen Schulpreises

Sprecher

  • Prof. Dr. Thorsten Bohl, Direktor der Tübingen School of Education

Stellvertretende:r Sprecher:in

  • Kathi Kösters, Schulleiterin der Gesamtschule Münster-Mitte
  • Prof. Dr. Alexander Gröschner, Lehrstuhl für Schulpädagogik und Unterrichtsforschung an der Friedrich-Schiller-Universität Jena


Mitglieder der Jury

  • Frank Ahrens, Schulleiter der Jenaplan-Schule Jena
  • Prof. Dr. Silvia-Iris Beutel, Professorin für Schulpädagogik und Allgemeine Didaktik an der Technischen Universität Dortmund
  • Dr. Wolfgang Beutel, Vertretungsprofessor für Didaktik der Politischen Bildung und Direktor des Instituts für Didaktik der Demokratie, Leibniz Universität Hannover
  • Dr. Dominik Bernhart, Schulleiter der Gemeinschaftsschule Neubulach
  • Dr. Christian Bock, Akademischer Leiter des UWC Robert-Bosch-College in Freiburg
  • Univ.Prof. Dr. Stefan Brauckmann-Sajkiewicz, Professor für Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung im Bildungsbereich am Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
  • Stefan Brömel, Lehrkraft an der Fridtjof-Nansen-Schule Flensburg, Lehrerfortbildner am Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein
  • Prof. Dr. Monika Buhl, Professorin für Schulpädagogik am Institut für Bildungswissenschaft der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
  • Prof. Dr. Sabine Doff, Professorin der Fremdsprachendidaktik Englisch an der Universität Bremen
  • Maike Drewes, Schulleiterin der Erich Kästner Schule Hamburg
  • Thilo Engelhardt, Schulleiter der Waldparkschule Heidelberg
  • Dr. Nils Euker, Schulleiter der Mosaikschule Marburg
  • Simone Fleischmann, Präsidentin des Bayerischen Lehrer und Lehrerinnenverband BLLV; ehemalige Mittelschullehrerin und Schulleiterin einer Grund- und Mittelschule
  • Dr. Michaele Geweke, stellvertretende Kollegleiterin und pädagogische Leiterin des Oberstufen-Kollegs Bielefeld
  • Dr. Carola Gnadt, Schulrätin für weiterführende allgemeinbildende Schulen Stadt Potsdam; ehemalige Schulleiterin Humboldt-Gymnasium Potsdam
  • Prof. Dr. Michael Grosche, Professor für Rehabilitationswissenschaften mit dem Förderschwerpunkt Lernen an der Bergischen Universität Wuppertal
  • Prof. Dr. Thomas Häcker, Professor für Erziehungswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Schulpädagogik und empirischen Bildungsforschung an der Universität Rostock
  • Prof. Dr. Nina Jude, Geschäftsführende Direktorin am Institut für Bildungswissenschaft der Universität Heidelberg
  • Isabella Keßler, Landesfachberaterin im Bereich Qualitätssicherung an allgemeinbildenden Schulen am Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes
  • Prof. Dr. Esther Dominique Klein, Professorin für Allgemeine Didaktik und Schulpädagogik an der Technischen Universität Dortmund
  • Helmut Klemm, Schulleiter der Mittelschule Erlangen Eichendorffschule 
  • Birgit Köpnick, Schulleiterin des Regionalen Beruflichen Bildungszentrums Müritz
  • Bettina Kubanek-Meis, Schulleiterin der Gesamtschule Barmen
  • Dr. Bettina Labahn, stellvertretende Schulleiterin der Evangelischen Schule Neuruppin
  • Vittorio Lazaridis, Leiter der Abteilung Allgemein bildende Schulen, Elementarbildung im Kultusministerium Baden-Württemberg
  • Prof. Dr. Kai Maaz, Geschäftsführender Direktor des DIPF (Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation)
  • Dr. Christian Mellwig, Schulleiter an der Albert-Schweitzer-Schule Sinsheim
  • Udo Michallik, Generalsekretär der Ständigen Konferenz der Kultusminister in der Bundesrepublik Deutschland
  • Markus Pieper, Referatsleiter Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie in Berlin
  • Prof. Dr. Anna Praetorius, Professorin für pädagogisch-psychologische Lehr-Lernforschung und Didaktik an der Universität Zürich
  • Prof. Dr. Falk Radisch, Professor für Schulpädagogik mit den Schwerpunkten Schulforschung und Allgemeine Didaktik an der Universität Rostock
  • Prof. Dr. Dirk Richter, Professor für Erziehungswissenschaftliche Bildungsforschung an der Universität Potsdam
  • Michael Ridder, Seminarleitung des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung Münster
  • Prof. Dr. Mathias Ropohl, Professor für Didaktik der Chemie an der Universität Duisburg-Essen
  • Brigitte Rössing, ehemalige Schulleiterin der Grundschule Comeniusstraße in Braunschweig
  • Nicole Schäfer, Schulleiterin der Franz-Leuninger-Schule in Mengerskirchen
  • Heiko Schön, Leiter des Fachbereiches Fortbildung, Beratung, Lehrkräftegesundheit und Europäische Schulprogramme am Institut für Qualitätsentwicklung Mecklenburg-Vorpommern
  • Prof Dr. Anne Sliwka, Professorin am Institut für Bildungswissenschaft der Universität Heidelberg mit dem Schwerpunkten Schul- und Schulsystementwicklung
  • Prof. Dr. Pierre Tulowitzki, Professor für Bildungsmanagement und Schulentwicklung an der Pädagogischen Hochschule Nordwestschweiz FHNW; Mitglied der Hochschulleitungskonferenz
  • Prof. Dr. Hermann Veith, Professor für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Sozialisationsforschung an der Georg-August-Universität Göttingen
  • Prof. Dr. Miriam Vock, Professorin für empirische Unterrichts- und Interventionsforschung, Profilbereich Bildungswissenschaften an der Universität Potsdam
  • Prof. Dr. Claudia von Aufschnaiter, Professorin der Didaktik der Physik an der Justus-Liebig-Universität Gießen
  • Dr. Jan von der Gathen, Schulrat in der Schulaufsicht für die Grundschulen in Essen; ehemaliger Schulleiter der Franz-Vaahsen-Grundschule in Düsseldorf
  • Axel Weyrauch, Schulleiter der Staatlichen Gemeinschaftsschule Wenigenjena
  • Raika Wiethe, Pädagogische Direktorin der Deutschen Internationalen Schule Johannesburg
  • Dr. Klaus Wild, Geschäftsführer des Zentrums für Schulentwicklung und Evaluation der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
  • Wilhelm Windmann, ehemaliger Leiter der Berufsbildenden Schulen Osterholz-Scharmbeck
  • Dr. Angelika Wolters, Referentin für Grund- und Förderschulen am Landesschulamt Sachsen-Anhalt, Vorstandsmitglied im Ganztagsschulverband Sachsen-Anhalt e.V.

Ehemalige Mitglieder der Jury des Deutschen Schulpreises

Klemens Auberle // Ute Augustyniak-Dürr // Wolfgang Berkemeier // Lutz Bessel // Helga Boldt // Dr. Gislinde Bovet // Prof. Dr. Nina Bremm // Karin Brügelmann // Prof. Dr. Ursula Carle // Dr. Tobias Diemer // Ralf Dietl // Dr. Gerhard Eikenbusch //  Prof. Dr. Hannelore Faulstich-Wieland // Prof. Dr. Peter Fauser // Peter Friedsam // Prof. Dr. Helmut Frommer // Gisela Gravelaar  // Hanns Hämker // Prof. Dr. Bettina Hannover // Dr. Wolfgang Harder // Marita Hanold // Prof. Dr. Gotthilf Hiller //  Prof. Dr. Katrin Höhmann // Franz Jentschke // Ingrid Kaiser // Ulrike Kegler // Dr. Manuela Kiehne // Susanne Kienle // Prof. Dr. Eckhard Klieme // Prof. Dr. Olaf Köller // Helmut Kopecki // Dr. Volker Krobisch // Arnulf Kunze // Dr. Uwe Lehmpfuhl // Prof. Dr. Frank Lipowsky // Barbara Loos // Petra Madelung // Dr. Karin E. Oechslein // Prof. Dr. Jürgen Oelkers // Thomas Oertel // Kurt Ohmann // Prof. Dr. Hans Anand Pant // Götz Plessing // Drs. Cornelis Post // Prof. Dr. Manfred Prenzel // Prof. Dr. Anne Ratzki // Dr. Maike Reese // Prof. Dr. Volker Reinhardt // Prof. Dr. Kurt Reusser // Enja Riegel // Dr. Erika Risse // Prof. Dr. Ada Sasse // Dr. Fritz Schäffer // Prof. Dr. Julian Schmitz // Prof. Dr. Michael Schratz // Gisela Schultebraucks-Burgkart // Rolf Schwarz // Rainer Schweppe // Wilfried Steinert // Dr. Otto Seydel // Elisabeth Strauß // Prof. Dr. Erich Thies // Elke Urban // Julia Vaccaro // Drs. Johan C. van Bruggen // Karin von Berg // Cornelia von Ilsemann // Klaus Wenzel // Bernd Westermeyer // Dr. Wolfgang Wildfeuer // Prof. Dr. Beate Wischer // Prof. Dr. Jürgen E. Zöllner

Ihr Ansprechpartner

Johannes Schubert
Senior Projektmanager
Robert Bosch Stiftung GmbH
Lindenstraße 34
10969 Berlin
Tel030 220025-273
E-Mail an Johannes Schubert