Häufige Fragen

Die sechs Qualitätsbereiche sind die bewährte Grundlage für die Bewerbung um den Deutschen Schulpreis: Leistung; Umgang mit Vielfalt; Unterrichtsqualität; Verantwortung; Schulklima, Schulleben und außerschulische Partner; Schule als lernende Institution.

Die Bewerbung erfolgt ausschließlich online über das Bewerberportal. Im Einzelnen besteht die Bewerbung aus vier Teilen:

A) Allgemeine Informationen zur Schule: Der erste Teil dient dazu, die Rahmenbedingungen Ihrer Schule kennenzulernen. Diese Daten tragen Sie direkt in das Bewerberportal ein.

B) Darstellung der Schule: Im zweiten Teil der Bewerbung bitten wir Sie, in einem maximal 12-seitigen Dokument die Entwicklung und die Erfolge Ihrer Schule auf Grundlage der sechs Qualitätsbereiche darzustellen. Dieses Dokument muss als pdf-Datei hochgeladen werden.

C) Kooperationspartner/ Referenzen: Im dritten Teil der Bewerbung möchten wir außerschulische Partner kennenlernen, die mit Ihrer Schule intensiv zusammenarbeiten. Als Paten kommen beispielsweise Personen aus Unternehmen, der Wissenschaft und dem öffentlichen Leben sowie pädagogische Expertinnen und Experten in Betracht. Bitte fügen Sie mindestens ein Referenzschreiben bzw. ein Patengutachten als pfd-Dokument bei. Optional können zwei weitere Gutachten hochgeladen werden.

D) Dokumente/ Anlagen: Sie können Ihrer Bewerbung bis zu fünf weitere Anlagen beifügen, die Ihre Ausführungen verdeutlichen. Insbesondere erbitten wir bei den Anlagen aussagekräftige Informationen zu Abschlüssen in den vergangenen Jahren, Ergebnisse von Vergleichsarbeiten, Daten zu Schulabbrechern etc.

Ja, Schulen, die sich bereits in der Vergangenheit um den Deutschen Schulpreis beworben haben, mit Ausnahme der bisherigen Preisträger, können erneut am Wettbewerb teilnehmen.

Interessierten Schulen stehen sechs Regionalbüros beratend zur Seite. Die Teams sind Ansprechpartner für alle Schulen, die sich beim Deutschen Schulpreis bewerben möchten. Sie informieren über den Deutschen Schulpreis und unterstützen beim Bewerbungsprozess, indem sie Beratungsgespräche und fachliches Feedback zu Schulentwicklungsprozessen für Schulleiter und Lehrkräfte anbieten. Die Regionalbüros verantworten außerdem das regionalspezifische Programm der Deutschen Schulakademie: Sie führen Vernetzungstreffen und Lernforen für interessierte Schulen durch.

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Paten sind Kenner Ihrer Schule, sie arbeiten regelmäßig mit Ihnen zusammen und können so die Qualität Ihrer Schule bestätigen. Als Paten kommen beispielsweise Personen aus Unternehmen, der Wissenschaft und dem öffentlichen Leben sowie pädagogische Expertinnen und Experten in Betracht. Es können bis zu drei Gutachten/Referenzen einer Bewerbung beigelegt werden.

Ja, seit 2016 können sich auch Deutsche Auslandsschulen um den Deutschen Schulpreis bewerben.

Internationale Schulen in Deutschland können, sofern sie einen allgemeinbildenden, in Deutschland anerkannten Schulabschluss vergeben, am Deutschen Schulpreis teilnehmen.

Am Anfang steht eine schriftliche Bewerbung. Gemeinsam wählen Vorjury und Jury unter allen Bewerbungen 20 Schu­len aus, die von Expertenteams im Januar und Februar zwei Tage besucht und begutachtet werden. Danach nominiert die Jury bis zu 15 Schulen für den Deutschen Schulpreis, die zur Preis­verleihung nach Berlin eingeladen werden. Dort werden die sechs Preisträger bekanntgegeben und ausgezeichnet.

Das Besuchsteam besteht aus drei bis fünf Vertreterinnen und Vertretern der Jury und der Vorjury des Deutschen Schulpreises. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Robert Bosch Stiftung und der Heidehof Stiftung begleiten die Juroren.

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Ein Schulbesuch umfasst in der Regel eineinhalb Tage. Den Nachmittag des ersten Tages nutzen die Expertinnen und Experten für ein erstes Gespräch mit der Schulleitung, einen Schulrundgang und Gespräche mit Elternvertretern und außerschulischen Partnern. Der zweite Besuchstag besteht in erster Linie aus Unterrichts- und Projektbesuchen. Das Besuchsteam sollte dabei Gelegenheit erhalten, sich frei im Schulhaus zu bewegen. Gespräche mit Schüler- und Lehrervertretern ergänzen den zweiten Besuchstag. In einem abschließenden Gespräch mit der Schulleitung können offene Fragen geklärt werden. Für die Gestaltung der Schulbesuche ist grundsätzlich die einzelne Schule verantwortlich. Nach dem Schulbesuch findet ein Pressegespräch statt.

Die Preisträgerschulen stehen im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Das Team des Deutschen Schulpreises unterstützt die Preisträger dabei, diese Aufgabe zu bewältigen. Darüber hinaus können die Preisträgerschulen aktiv in der Deutschen Schulakademie im Netzwerk der Preisträgerschulen mitwirken. Ziel der Deutschen Schulakademie ist es, die Weiterentwicklung der Preisträgerschulen zu unterstützen und deren Erfahrungen und Konzepte anderen Schulen zur Verfügung zu stellen.

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