Stuttgart, 05. Juli 2022 – 15 Schulen haben es in die Endausscheidung des Deutschen Schulpreises 2022 geschafft. Eine Expert:innen-Jury hat die Schulen für das Finale des renommierten Wettbewerbs ausgewählt. Sie kommen aus Baden-Württemberg (3), Berlin (2), Bremen (1), Mecklenburg-Vorpommern (1), Niedersachsen (1), Nordrhein-Westfalen (3), Saarland (1), Sachsen-Anhalt (1), Schleswig-Holstein (1) und Singapur (Deutsche Europäische Schule).

Die nominierten Schulen nehmen mit einer Delegation aus Schüler:innen und Lehrkräften an der feierlichen Preisverleihung mit Bundeskanzler Olaf Scholz am 28. September 2022 in Berlin teil. Dann entscheidet sich, wer die begehrten Preise erhält. Der Hauptpreis ist mit 100.000 Euro dotiert, die weiteren vier Preise mit jeweils 30.000 Euro. Die nicht ausgezeichneten Finalisten erhalten eine Anerkennung in Höhe von je 5.000 Euro.

Der Wettbewerb steht in diesem Jahr unter dem Motto „Unterricht besser machen“. Alle nominierten Schulen haben in den vergangenen Monaten ein aufwendiges Bewerbungsverfahren durchlaufen. Eine 50-köpfige Jury aus Bildungswissenschaft, Schulpraxis und Bildungsverwaltung hatte zunächst auf Basis der Bewerbungsunterlagen 20 Schulen ausgewählt. Sie wurden im Mai und Juni dieses Jahres von Juryteams besucht und begutachtet. Im Anschluss hat das Auswahlgremium 15 Schulen für die Endrunde des Deutschen Schulpreises 2022 nominiert.

Die Nominierten (sortiert nach Bundesland)
Name der Schule/ Ort/ PLZ/ Bundesland

  • Deutsche Europäische Schule Singapur 
  • Evangelisches Lichtenstern-Gymnasium Sachsenheim, 74343, Baden-Württemberg
  • Grund- und Werkrealschule Villingendorf, 78667, Baden-Württemberg
  • Montessori Zentrum Angell Freiburg, 79100, Baden- Württemberg
  • Havelmüller-Grundschule, 13507, Berlin
  • Otto-Nagel-Gymnasium, 12683, Berlin
  • Paula-Modersohn-Schule, Bremerhaven, 27572, Bremen
  • Regionales Berufliches Bildungszentrum Müritz, Waren, 17192, Mecklenburg-Vorpommern
  • IGS Buchholz, Buchholz, 21244, Niedersachsen
  • Gesamtschule Höhscheid, Solingen, 42657, Nordrhein-Westfalen
  • Heinrich-Lübke-Schule, Brilon, 59929, Nordrhein-Westfalen
  • Placida-Viel-Berufskolleg, Menden, 58706, Nordrhein-Westfalen
  • Ganztagsgrundschule Saarbrücken-Scheidt, 66133, Saarland
  • Ganztagsgemeinschaftsschule G. E. Lessing, Salzwedel, 29410, Sachsen-Anhalt
  • Gemeinschaftsschule Harksheide, Norderstedt, 22844, Schleswig-Holstein

Der Deutsche Schulpreis

Die Robert Bosch Stiftung GmbH vergibt den Deutschen Schulpreis seit 2006 gemeinsam mit der Heidehof Stiftung. Er ist der bekannteste, anspruchsvollste und höchstdotierte Preis für gute Schulen im Land. Kooperationspartner sind die ARD und die ZEIT Verlagsgruppe.

Seit dem Start des Programms haben sich rund 2.500 Schulen für den Preis beworben. Bei der Entscheidung über die Preisträger bewertet die Jury sechs Qualitätsbereiche: „Unterrichtsqualität“, „Leistung“, „Umgang mit Vielfalt“, „Verantwortung“, „Schulklima, Schulleben und außerschulische Partner“ und „Schule als lernende Institution“. In diesem Jahr steht der Bereich „Unterrichtsqualität“ im Fokus. Diese Merkmale sind inzwischen als Kennzeichen für gute Schulqualität allgemein anerkannt.

Die Konzepte der Preisträgerschulen werden im Anschluss ausgewertet, aufbereitet und schließlich über Fortbildungen, Publikationen und die Online-Plattform „Das Deutsche Schulportal“ allen Schulen verfügbar gemacht. Ein Kreislauf, in dem sich gute Schulpraxis verstärkt und verbreitet.

Ihr Ansprechpartner

Michael Herm
Referent Presse
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