Der Deutsche Schulpreis 20|21 Spezial

Mit dem Deutschen Schulpreis 20|21 Spezial zeichnen wir innovative Konzepte aus, die Schulen im Umgang mit der Corona-Krise entwickelt haben und die das Lernen und Lehren langfristig verändern können.

Digitale Themenwochen: Countdown bis zur Preisverleihung

Die Sonderausgabe des Deutschen Schulpreises im Corona-Jahr machte deutlich, dass sieben Themen die Bewerberschulen besonders beschäftigen. In sieben Themenwochen bis zur Preisverleihung am 10. Mai möchten wir diese gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der nominierten Schulen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erkunden. Seien Sie bei den wöchentlich stattfindenden digitalen Impulsen dabei, zu denen die Deutsche Schulakademie jeden Dienstag von 16:30 bis 18:00 Uhr einlädt.

Alle Inhalte und Veranstaltungen finden Sie auf dem Deutschen Schulportal.

18 Schulen sind im Finale

Die krisenerprobten Konzepte der Bewerbschulen lassen sich in sieben zentralen Themen bündeln. Die Bewerberschulen haben dabei meist eine Vielzahl von Ideen entwickelt, die auf mehrere Themen einzahlen. Manche Ansätze bieten aus Sicht der Jury aber einen besonderen Mehrwert, weil andere Schulen viel davon lernen können und weil sie die Bewerberschule selbst nachhaltig verändern. Basierend auf dieser Bewertung wurden die Schulen einem Thema zugeordnet.

Das Deutsche Schulportal gewährt exklusiv Einblicke in alle Konzepte der 121 Schulen der Vorauswahl. Klicken Sie einfach auf den Namen einer nominierten Schule, um zur Kurzbeschreibung des Konzepts zu gelangen.

Wie es jetzt weitergeht

Im März folgen virtuelle Hospitationen an den nominierten Schulen. Dabei führen die Jurorinnen und Juroren Gespräche mit verschiedenen Vertreterinnen und Vertretern der Schulgemeinschaft - darunter Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Kooperationspartner. Die Jury entscheidet in ihrer dritten und letzten Sitzung am 26. März, welche Schulen mit dem Deutschen Schulpreis 20|21 Spezial ausgezeichnet werden.

Ab dem 22. März widmen das Deutsche Schulportal und die Deutsche Schulakademie jedem der sieben Themen eine  digitale Themenwoche. Die Konzepte der nominierten Schulen stehen dabei im Mittelpunkt.

Der Deutsche Schulpreis 20|21 Spezial steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Bei der Preisverleihung mit dem Bundespräsidenten am 10. Mai 2021 werden die Preisträger in den sieben Themen mit Preisen in Höhe von jeweils 10.000 Euro ausgezeichnet. Nominierte Schulen, die nicht zu den Preisträgern gehören, erhalten  einen Anerkennungspreis in Höhe von 5.000 Euro.

Über 350 Bewerbungen

Bis zum 15. Oktober 2020 konnten sich Schulen mit ihren zukunftsfähigen Konzepten bewerben. Erstmals war es auch möglich, dass Schülerinnen und Schüler, Eltern, Partner der Schule oder die Schulverwaltung eine Schule für den Preis empfehlen. Zum Zeitpunkt der Bewerbung mussten die eingereichten Konzepte nicht vollständig ausgereift sein – es genügte, wenn sie erprobt wurden und die Schule klare Ziele formuliete. Entscheidend ist, dass die Konzepte über das Potenzial verfügen, Schule und Unterricht über die Krise hinaus nachhaltig zu prägen.

Schulen aus dem ganzen Bundesgebiet sowie Deutsche Auslandsschulen haben sich für den Deutschen Schulpreis 20|21 Spezial beworben.  Zunächst sichtete die Jury  alle 366 eingegangenen Bewerbungen in Tandems und führte Telefoninterviews mit allen Bewerberschulen.

121 Schulen schafften es in die nächste Runde. Sie wurden zu einem digitalen Schulpreis-Camp eingeladen, das Ende Februar stattfand. In den Workshops stellten die Schulen einander ihre Konzepte vor und diskutierten Gelingensbedingungen und Stolpersteine. Im Anschluss an das Camp nominierte die Jury 18 Schulen für den Deutschen Schulpreis 20|21 Spezial.

Michael Schratz, Sprecher der Jury des Deutschen Schulpreises, erklärt, worauf die Expertinnen und Experten des Auswahlgremiums Wert legen: „Überall in Deutschland wachsen Schulen in dieser herausfordernden Zeit über sich hinaus und erproben neue Lehr- und Lernformate. Wir wollen diese Ideen in die Breite tragen und suchen Konzepte, die langfristig Bestand haben können. Bei der Bewertung berücksichtigen wir die unterschiedlichen Ausgangslagen der Schulen. Hier wollen wir nicht zu sehr den digitalen Schwerpunkt in den Vordergrund stellen: Schülerinnen und Schüler erzielen beste Lernerfolge im Dialog und benötigen dazu auch den persönlichem Kontakt.“