Der Deutsche Schulpreis 20|21 Spezial

Mit dem Deutschen Schulpreis 20|21 Spezial haben wir innovative Konzepte ausgezeichnet, die Schulen im Umgang mit der Corona-Krise entwickelt oder weiterentwickelt haben und die das Lernen und Lehren nachhaltig verändern können.

Das sind die Gewinner

366 Schulen haben sich beworben. Nun stehen die Gewinner in den sieben Themen fest. Die Preisträger des Deutschen Schulpreises 20|21 Spezial sind :

Sie erhalten je ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro und werden in das Preisträgernetzwerk des Deutschen Schulpreises aufgenommen. Alle 18 nominierten Schulen können zudem an unserem zweijährigen Schulentwicklungsprogramm teilnehmen. Individuelle Prozessbegleitung, Arbeit an selbstgesteckten Entwicklungszielen, Vernetzung und Weiterbildungsangebote sind Kernbestandteile des Programms.

Sie haben die Preisverleihung mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verpasst? Hier können Sie die Sendung sehen.
 

Ein Schuljahr wie kein Zweites: Was bleibt?

Entdecken Sie die Konzepte der Preisträger und nominierte Schulen

Der Deutsche Schulpreis 20|21 Spezial macht deutlich, dass sieben Themen die Schulen während der Corona-Pandemie besonders beschäftigen. Es geht um digitale Lösungen, um Vernetzung im Umfeld, Teamarbeit im Kollegium, pädagogische Beziehungen, selbstorganisiertes Lernen, individuelle Förderung und mehr denn je um Bildungsgerechtigkeit. Jede Schule wurde basierend auf ihrem eingereichten Konzept und der Einschätzung der Jury einem Thema zugeordnet. Abhängig von der Größe der sieben Themengruppen waren zwei bis drei Schulen pro Thema nominiert. In jedem Thema wurde am 10. Mai eine Schule ausgezeichnet.

Von der Bewerbung zur Auszeichnung

Bis zum 15. Oktober 2020 konnten sich Schulen mit ihren zukunftsfähigen Konzepten bewerben. Erstmals war es auch möglich, dass Schülerinnen und Schüler, Eltern, Partner der Schule oder die Schulverwaltung eine Schule für den Preis empfehlen. Zum Zeitpunkt der Bewerbung mussten die eingereichten Konzepte nicht vollständig ausgereift sein – es genügte, wenn sie erprobt wurden und die Schule klare Ziele formuliete. Entscheidend ist, dass die Konzepte über das Potenzial verfügen, Schule und Unterricht über die Krise hinaus nachhaltig zu prägen.

366 Schulen aus dem ganzen Bundesgebiet sowie Deutsche Auslandsschulen haben sich für den Deutschen Schulpreis 20|21 Spezial beworben.  Zunächst sichtete die Jury  alle eingegangenen Bewerbungen in Tandems und führte Telefoninterviews mit allen Bewerberschulen.

121 Schulen schafften es in die nächste Runde. Sie wurden zu einem digitalen Schulpreis-Camp eingeladen, das Ende Februar stattfand. In den sieben Themengruppen stellten die Schulen einander ihre Konzepte vor und diskutierten Gelingensbedingungen und Stolpersteine. Im Anschluss an das Camp nominierte die Jury 18 Schulen für den Deutschen Schulpreis 20|21 Spezial.

Im März fanden mehrstündige virtuelle Hospitationen an den nominierten Schulen. Dabei führten die Jurorinnen und Juroren Gespräche mit verschiedenen Vertreterinnen und Vertretern der Schulgemeinschaft - darunter Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Kooperationspartner. Die Jury entschied in ihrer dritten und letzten Sitzung, welche sieben Schulen mit dem Deutschen Schulpreis 20|21 Spezial ausgezeichnet werden.

Vom 22. März bis 7. Mai widmeten das Deutsche Schulportal und die Deutsche Schulakademie jedem der sieben Themen eine  digitale Themenwoche. Die Konzepte der 18 nominierten Schulen standen dabei im Mittelpunkt.