Der Deutsche Schulpreis 2020

20 Schulen dürfen sich Hoffnung auf den Deutschen Schulpreis 2020 machen. Die Jury hat sie auf der Basis umfangreicher Bewerbungsunterlagen ausgewählt. Im Januar und Februar werden Expertenteams die TOP 20-Schulen besuchen. Im Anschluss nominiert die Jury im März bis zu 15 Schulen für den Deutschen Schulpreis 2020. Alle Informationen zum aktuellen Wettbewerbsjahr finden Sie hier.

20 Schulen im Rennen um den Deutschen Schulpreis

Wettbewerbsjahr 2020: Bewerberstatistik

81 Schulen aus 15 Bundesländern und eine Auslandsschule haben sich um den Deutschen Schulpreis 2020 beworben. Gefordert war unter anderem, die Schule auf maximal 12 Seiten anhand der sechs Qualitätsbereiche des Deutschen Schulpreises darzustellen. Alle Schularten waren vertreten, darunter Grundschulen mit 32 Prozent, Gesamtschulen und Gemeinschaftsschulen mit insgesamt 19 Prozent und Gymnasien mit 15 Prozent. Wiederbewerber machten insgesamt 35 Prozent aus.

  • BBS Einbeck
    Berufliche Schule in Einbeck (Niedersachsen) mit 1.282 Schülerinnen und Schülern
     
  • Blücherschule-Europaschule
    Grundschule in Wiesbaden (Hessen) mit 403 Schülerinnen und Schülern
     
  • Friedensburg-Oberschule
    Integrierte Sekundarschule in Berlin mit 1.174 Schülerinnen und Schülerin
     
  • Gesamtschule Gescher
    Integrierte Gesamtschule in Gescher (Nordrhein-Westfalen) mit 753 Schülerinnen und Schülern
     
  • Gesamtschule Waltrop
    Integrierte Gesamtschule in Waltrop (Nordrhein-Westfalen) mit 1.009 Schülerinnen und Schülern
     
  • GGS Nikolaus-Schule Waldorf
    Grundschule in Bornheim (Nordrhein-Westfalen) mit 245 Schülerinnen und Schülern
     
  • Grund- und Mittelschule Thalmässing
    Grund- und Mittelschule in Thalmässing (Bayern) mit 311 Schülerinnen und Schülern
     
  • Grundschule Schuttertal
    Grundschule in Schuttertal (Baden-Württemberg) mit 130 Schülerinnen und Schülern
     
  • Gymnasium Essen Nord-Ost
    Gymnasium in Essen (Nordrhein-Westfalen) mit 842 Schülerinnen und Schülern
     
  • Gymnasium Ottobrunn
    Gymnasium in Ottobrunn (Bayern) mit 1.212 Schülerinnen und Schülern
     
  • Hardtschule Durmersheim
    Gemeinschaftsschule in Durmersheim (Baden-Württemberg) mit 446 Schülerinnen und Schülern
     
  • Kinderschule Bremen
    Grundschule in Bremen mit 99 Schülerinnen und Schülern
     
  • Lernhaus im Campus
    Oberschule in Osterholz-Scharmbeck (Niedersachsen) mit 426 Schülerinnen und Schülern
     
  • Marie-Kahle-Gesamtschule
    Integrierte Gesamtschule in Bonn (Nordrhein-Westfalen) mit 892 Schülerinnen und Schülern
     
  • Oswald-von-Nell-Breuning-Schule
    Integrierte Gesamtschule in Rödermark (Hessen) mit 1.330 Schülerinnen und Schülern
     
  • Otfried-Preußler-Schule
    Grundschule in Hannover (Niedersachsen) mit 373 Schülerinnen und Schülern
     
  • Städtisches Gymnasium Norf
    Gymnasium in Neuss (Nordrhein-Westfalen) mit 1.177 Schülerinnen und Schülern
     
  • Stadtschule Travemünde
    Grundschule in Lübeck (Schleswig-Holstein) mit 205 Schülerinnen und Schülern
     
  • Stadtteilschule Öjendorf
    Stadtteilschule in Hamburg mit 671 Schülerinnen und Schülern
     
  • Willy-Brandt-Berufskolleg
    Berufliche Schule in Duisburg (Nordrhein-Westfalen) mit 1.289 Schülerinnen und Schülern

Wie geht es jetzt weiter?

Schulbesuche
Die TOP 20-Schulen werden im Januar und Februar von Expertenteams besucht. Die Besuchsteams setzen sich aus Vertretern der Jury und der Vorjury zusammen und werden darüber hinaus von Vertretern der Robert Bosch Stiftung und der Heidehof Stiftung begleitet. Ein Schulbesuch umfasst in der Regel eineinhalb Tage. Den Nachmittag des ersten Tages nutzen die Expertinnen und Experten für ein erstes Gespräch mit der Schulleitung, einen Schulrundgang und Gespräche mit Elternvertretern und außerschulischen Partnern. Der zweite Tag besteht aus Unterrichtsbesuchen und Gesprächen mit Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern. Das Besuchsteam sollte sich dabei frei im Schulhaus bewegen dürfen. In einem abschließenden Gespräch mit der Schulleitung können offene Fragen zum weiteren Prozess geklärt werden. Für die Gestaltung der Schulbesuche ist grundsätzlich die einzelne Schule verantwortlich. Nach dem Schulbesuch findet ein Pressegespräch statt. Im Interview erklärt Andrea Preußker von der Robert Bosch Stiftung, wie die Schulbesuche genau ablaufen und wie die Besuchsteams zusammengestellt werden.

Abend der Schulen
Alle Schulen, die nicht zu den TOP 20-Schulen gehören, erhalten eine Einladung zum Abend der Schulen am 17. März 2020 in Berlin. Die Veranstaltung bietet Möglichkeiten, sich mit anderen Bewerberschulen zu vernetzen, Impulse für die Schulentwicklung zu bekommen und das Erreichte in geselliger Atmosphäre zu feiern.

Zweite Jurysitzung
In einer zweiten Jurysitzung im März werden die Ergebnisse der Schulbesuche ausgewertet und bis zu 15 Schulen für den Deutschen Schulpreis nominiert. In dieser Sitzung entscheidet die Jury auch, welche sechs Schulen mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnet werden und welche dieser sechs mit dem Hauptpreis geehrt wird.

Preisverleihung
In einer festlichen Veranstaltung im Mai/Juni in Berlin werden die sechs Preisträger bekanntgegeben und öffentlich ausgezeichnet. Die beste Schule des Jahres erhält den mit 100.000 Euro dotierten Hauptpreis. Fünf weitere Schulen erhalten Preise in Höhe von jeweils 25.000 Euro. Alle weiteren nominierten Schulen erhalten Anerkennungspreise von je 5.000 Euro.