Livesteam Preisverleihung 2025

Themenpreis Demokratiebildung

Fächerübergreifendes Lernen und Beteiligung auf allen Ebenen

 

Im Interview erklärt Dr. Michele Geweke, was die Jury des Themenpreises Demokratiebildung an der Ernst-Reuter-Gemeinschaftsschule beeindruckt hat.

Die Jury hebt die fächerübergreifenden Lernarrangements „TheA“ und „L.E.B.E.N.“ hervor. Was verbirgt sich dahinter? 
„TheA“ steht für „themenorientiertes Arbeiten“ und ist ein fächerübergreifendes Unterrichtskonzept, bei dem die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN im Mittelpunkt stehen. „L.E.B.E.N.“ vermittelt Kindern, dass jede:r Einzelne etwas bewirken kann. Dazu gehört zum Beispiel das Mehrgenerationencafé, in dem Schüler:innen und Senior:innen mit- und voneinander lernen. Neben Persönlichkeitsentwicklung und Berufsorientierung geht es um konkrete Alltagskompetenzen. Während „L.E.B.E.N.“ stark auf Verantwortungslernen setzt, bündelt „TheA“ naturwissenschaftliche und gesellschaftliche Fächer zu Projekten wie „Mais und Bienen – (k)eine Liebesbeziehung“, bei dem Honig produziert und auf Stadtfesten verkauft wird, verbunden mit Aufklärung zum Insektensterben. Beide Formate stehen für praxisnahes, zukunftsorientiertes Lernen.

Wie können sich die Schüler:innen der Ernst-Reuter-Gemeinschaftsschule darüber hinaus einbringen?
Die Schule ist in vielerlei Hinsicht eine „Schule zum Mitmachen“. Über Fächer wie „L.E.B.E.N.“ und „TheA“ werden alle Jahrgänge erreicht und ermutigt, selbst aktiv zu werden. Formate wie der „Rote Salon“ laden Schüler:innen, Eltern, Lehrkräfte und weiteres Personal dazu ein, Ideen zur Schulentwicklung einzubringen – mit dem Anspruch, diese auch wirklich umzusetzen. Für Schüler:innen gibt es zudem das im Fach „L.E.B.E.N.“ verortete Ideenbüro, in dem erfahrene Mitschüler:innen andere bei der Umsetzung von Projekten unterstützen. Ein besonderer Ort ist das „Wunderland“: ein von den Schüler:innen selbst verwaltetes Haus mit Makerspace und weiteren Arbeitsräumen. Hier organisieren sie eigenverantwortlich den Betrieb, nutzen die Räume für Projekte und entwickeln neue Ideen. Diese Mischung aus inhaltlichen Formaten und selbst gestalteten Räumen macht deutlich: Beteiligung ist an dieser Schule nicht nur ein Angebot, vielmehr gelebter Alltag.

Welche Szene hat für Sie die gelebte Demokratie an dieser Schule besonders greifbar gemacht?
Eigentlich waren es zwei. Im Lehrkräfteinterview kam sehr authentisch rüber, dass es der Schule ein echtes Anliegen ist, nicht nur den Kopf, sondern auch das Herz der Schüler:innen zu erreichen. Demokratiebildung wird hier als Herzensbildung verstanden. Besonders eindrücklich fand ich die Schilderung eines Lehrers. Einige Schüler:innen leben in Wohngebieten in sozial herausfordernder Lage. Manche dieser Kinder hatten zuvor kaum Gelegenheit, eigene Entscheidungen zu treffen. Durch intensive Beziehungsarbeit gelingt es den Lehrkräften, ihnen genau diese Kompetenz zu vermitteln.

Auf den Punkt gebracht: Warum verdient die Ernst-Reuter-Gemeinschaftsschule den Themenpreis Demokratiebildung?
Weil sie eine Schule zum Mitmachen auf allen Ebenen ist. Wir haben im Themenpreis Schulen gesucht, die Beteiligung im Unterricht, an der Schulentwicklung und in der Gesellschaft ermöglichen. Die Ernst-Reuter-Gemeinschaftsschule schafft es, diese drei Dimensionen zu einem stimmigen Ganzen zusammenzubringen.

Zum Jurymitglied: Dr. Michaele Geweke ist stellvertretende Kollegleiterin und pädagogische Leiterin des Oberstufen-Kollegs Bielefeld.

 

Themenpreis Demokratiebildung

„Hauptfach Mensch“, klare Positionierung und Beteiligung von Anfang an

 

Im Interview erklärt Helke Felgenträger, was die Schule mit dem „Hauptfach Mensch“ meint und welche Konzepte die Jury des Themenpreises Demokratiebildung besonders beeindruckt haben.

Zeugnisse sind für viele Schüler:innen etwas, das sie einfach bekommen. Am Evangelischen Schulzentrum Muldental sieht das anders aus. Dort wirken die Schüler:innen selbst mit. Wie sieht das in der Praxis aus?
Es finden regelmäßig Einzelgespräche zwischen den Schüler:innen und den Lehrkräften statt. Gemeinsam gehen sie über das Geleistete ins Gespräch, die Schüler:innen schätzen sich selbst ein, die Lehrkräfte geben Feedback. Die Zeugnisse entstehen durch eine dialogische Rückmeldung. An vielen Schulen ist der Unterricht noch das Heiligtum der Lehrkraft, doch am Evangelischen Schulzentrum Muldental können die Schüler:innen mitentscheiden und mitgestalten.

Was sagt dieser Ansatz über das Verständnis von Demokratiebildung an der Schule aus?
Das Evangelische Schulzentrum Muldental nennt das „Hauptfach Mensch“ als sein wichtigstes Fach. Das steht zwar nicht auf dem Stundenplan, zieht sich aber durch alle Bereiche des schulischen Miteinanders. Demokratie wird als durchgängiges Prinzip gelebt, von der Grund- bis zur Sekundarschule. Die Schule möchte ihre Schüler:innen zu mündigen junge Menschen erziehen und sie fit machen für das, was sie später in ihrem Leben brauchen. Dazu gehört auch eine starke Beziehungskultur. Die Schüler:innen lernen und erleben, dass man aufeinander zugehen und miteinander reden kann.

Das Beispiel "Zeugnis" zeigt, wie das Evangelische Schulzentrum Beteiligung im Unterricht ermöglicht. Wie trägt die Schule ihr Verständnis von Demokratiebildung nach außen?
Das Schulzentrum schafft es, erfolgreich im öffentlichen Raum zu wirken. Dafür gibt es zahlreiche Beispiele, und ich nenne nur einige: Die Schulgemeinde hat etwa eine Fahrraddemo organisiert, um sich für mehr Radwege für einen sicheren Schulweg einzusetzen. Sie veranstaltet Wahlinformationsabende, an denen alle Interessierten teilnehmen können. Die Schule verschickt Elternbriefe, in denen das Kollegium sich zu politischen Themen positioniert. Im Rahmen von Erasmus+ konnten Schüler:innen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung eine Woche lang eine andere inklusive Schule besuchen. Ich finde es großartig, dass wirklich alle Kinder und Jugendlichen einbezogen werden. Beeindruckt hat mich außerdem der „Downsyndrom-Tag“, mit dem sich das Schulzentrum für gelebte Inklusion und Akzeptanz engagiert hat.

Welches Beispiel für gelebte Demokratie hat Sie darüber hinaus beeindruckt?
Hervorheben möchte ich das Prinzip des Mit- und Voneinanderlernens. In sogenannten Mentor:innengruppen unterstützen sich Jüngere und Ältere gegenseitig. Spannend fand ich auch, wie Entscheidungen getroffen werden: nicht einfach per Abstimmung, sondern über das Konsent-Verfahren. Dabei werden alle Meinungen einbezogen und so lange gemeinsam an einer Lösung gearbeitet, bis eine tragfähige Entscheidung getroffen ist. Beeindruckt hat mich, dass dieses Verfahren nicht nur von Lehrkräften initiiert, sondern von den Schüler:innen selbst gelebt wird – und dass sie sich dabei sehr bewusst mit den Themen Beteiligung und Entscheidungsfindung auseinandersetzen.

Was können andere Schulen vom Evangelischen Schulzentrum Muldental im Bereich Demokratiebildung lernen?
An dieser Schule wird Demokratie von Anfang an gelebt: Bereits ab Klasse 1 ist Schüler:innenmitwirkung fest verankert. Alle Schüler:innen werden gesehen, gehört und ernst genommen. Entscheidend ist, dass ihnen Verantwortung zugetraut und tatsächlich übergeben wird. Das zeigt sich auch in Formaten wie dem Lernbüro: Hier geht es nicht nur darum, Aufgaben abzuarbeiten, sondern darum, im Dialog mit den Lehrkräften eigene Entscheidungen zu treffen und Verantwortung für sein Lernen zu übernehmen.

Zum Jurymitglied: Helke Felgenträger ist Oberstufenleiterin der Jenaplanschule Jena.

 

Themenpreis Demokratiebildung

Lernen durch Engagement, Verantwortung übernehmen und miteinander wachsen

 

Die Themen-Preisträgerschule im Kurzporträt: Die Schule lebt Demokratie als Haltung und Praxis. Ein wichtiger Schritt, dies auch institutionell zu verankern, ist das Fach „Lernen durch Engagement“. Ziel ist es, die Kinder zu ermutigen, selbstwirksam zu handeln, insbesondere im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit und gesellschaftlichem Engagement. Die Kinder haben ein hohes Bedürfnis nach Austausch und Einordnung, das ernst genommen und aktiv gefördert wird. Die Schule ist sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Die Kinder lernen hier, eigene Interessen und Themen zu erkennen und aktiv umzusetzen. Die Schule ist offen für Veränderungen und passt sich kontinuierlich an die Bedürfnisse der Schüler:innen an. Im Stadtteil Wilhelmsburg ist die Schule lebendig und aktiv, gesellschaftlich engagiert und vernetzt.

 

Im Interview erklärt Prof. Dr. Susann Gessner, Mitglied der Jury des Themenpreises Demokratiebildung, was die Demokratiebildung an der Schule An der Burgweide besonders macht:

Was zeichnet die Demokratiebildung an der Schule An der Burgweide aus?
Im Interview erklärte eine Lehrerin: „Demokratie als Haltung ist uns wichtig, das leben wir hier an der Schule. Demokratie ist kein Selbstläufer. Das ist Arbeit, und wir wollen daran mitarbeiten.“ Diese Aussage fasst aus meiner Sicht zusammen, was wir in den Interviews über die Schule gelernt haben.

Welche Konzepte haben Sie überzeugt?
Demokratiebildung ist an dieser Schule klar strukturell verankert. Es gibt zahlreiche und vor allem gut funktionierende Beteiligungsgremien für Schüler:innen, Eltern und Lehrkräfte. Alles ist eingebettet in das jahrgangsübergreifende Konzept der Schule. Besonders beeindruckt hat mich das Fach „Lernen durch Engagement“. Zwei Wochenstunden sind dafür fest im Stundenplan verankert. Das ist ein deutliches Zeichen, dass Demokratie auch als Lerninhalt ernst genommen wird. Hinzu kommt ein starkes Bewusstsein für gesellschaftliche Verantwortung. Die Schule versteht es als ihren Auftrag, Kinder auf ihre Rolle in der Gesellschaft vorzubereiten. Dazu gehört, Räume zu schaffen, in denen auch Grundschulkinder über welt- und tagespolitische Themen sprechen können. Damit ist die Schule An der Burgweide ein herausragendes Beispiel dafür, wie komplexe gesellschaftliche Fragen altersgerecht thematisiert und institutionalisiert werden können.

Wie haben Sie die Schüler:innen im Interview erlebt?
Trotz der verständlichen Aufregung im Online-Interview wirkten die Kinder unbefangen. Sie haben frei erzählt, wie sie den Schulalltag erleben, wo sie beteiligt sind und was ihnen wichtig ist. Für sie scheint Mitbestimmung selbstverständlich. Vermutlich können sie sich gar nicht vorstellen, dass es anderswo anders ist. Ein Vater berichtete, dass seine Kinder seit dem Schulbesuch auch außerhalb der Schule selbstbewusster komplexe Themen ansprechen und ihre Sicht vertreten. Eine Lehrkraft bestätigte, dass die Kinder lernen, Konflikte als verhandelbar zu begreifen, unterschiedliche Perspektiven auszuhalten und Lösungen im Gespräch zu finden. Insgesamt vermittelten die Kinder im Interview sehr deutlich: Sie fühlen sich als wertvolle Mitglieder der Schule und wirken aktiv mit.

Welche Impulse gibt diese Schule, um Demokratiebildung neu oder anders zu denken?
Die Schule traut sich, gängige Strukturen aufzubrechen. Sie hat zum Beispiel den 45-Minuten-Takt zugunsten eines jahrgangsübergreifenden Konzeptes aufgegeben. Das schafft Freiräume für selbstständiges Lernen und fördert die Fähigkeit der Kinder, eigene Themen zu verfolgen und Verantwortung zu übernehmen. Jahrgangsübergreifendes Arbeiten stärkt zudem soziale Beziehungen. Jüngere profitieren vom Wissen der Älteren, Ältere übernehmen Verantwortung. Das wirkt sich positiv auf das Miteinander und den Umgang mit Konflikten aus – eine oft unterschätzte Dimension von Demokratiebildung.

Was können Schulen darüber hinaus lernen?
Statt Top-down-Modus gibt es hier ein hohes Commitment aller. Veränderungen werden mutig angegangen, ob bei der Einführung neuer Fächer wie ,,Lernen durch Engagement“ oder bei strukturellen Anpassungen. Demokratiebildung zeigt sich an dieser Schule nicht nur in Gremien, sondern auch darin, Kindern Weltverstehen zu ermöglichen. Denn schließlich dürfen wir nicht vergessen: Schule bedeutet mehr als nur kognitiv anregende Bildung. Es geht auch um Herzensbildung – und die hat extrem viel mit dem Leben in einer Demokratie zu tun.

Zum Jurymitglied: Susann Gessner ist Leiterin der Didaktik der politischen Bildung an der Universität Marburg.
 

Porträt

Kompetenzorientierung, professionelle Kooperation und eine Schule für alle

 

Jurymitglied Dr. Jan von der Gathen erklärt, warum die Schule An der Burgweide mit dem Deutschen Schulpreis 2025 ausgezeichnet wird.

Welcher Moment während des Schulbesuches hat Sie besonders berührt?
Ein Kind mit Downsyndrom hielt im Sitzkreis einen Vortrag über TikTok. Als die Klasse applaudierte, leuchtete das ganze Gesicht. Für alle ist es selbstverständlich, Teil einer Schulgemeinschaft zu sein, in der jedes Kind dazugehört. Für mich ist die Grundschule An der Burgweide eine Schule, die die Gesellschaft abbildet und zugleich mitgestaltet. Vielfalt ist hier eine klare Entscheidung. Die Kinder lernen hier sechs statt vier Jahre, wie es in Hamburger Grundschulen üblich ist. Außerdem können hier alle Förderschwerpunkte beschult werden.

Welche Stärken sehen Sie im Bereich Unterrichtsqualität?
Wer Unterricht verändern will, muss mehr als nur den Unterricht selbst weiterentwickeln. Diese Schule hat eine klare und professionelle „Innenarchitektur“ für die Unterrichtsentwicklung aufgebaut. Unterschiedliche Gremien und Teams arbeiten in klaren Rollen zusammen. Klassenleitungen arbeiten im Tandem, oft räumlich nebeneinander, was den Austausch erleichtert. Jedes Treffen wird als Fortbildung genutzt. Lehrkräfte bringen ihre unterschiedlichen Stärken ein und entwickeln gemeinsam Unterricht. So entsteht Qualität, die mehr ist als die Summe der Teile.

Was zeichnet die Unterrichtsgestaltung aus?
Die Schule setzt auf Binnendifferenzierung als Standard: Alle Kinder werden individuell gefördert. Außendifferenzierung gibt es nur, wenn sie sinnvoll ist, etwa bei lebenspraktischen Themen für Kinder mit besonderen Bedarfen. Diese Gruppen sind offen, auch andere Kinder können teilnehmen. Gleichzeitig werden besondere Talente gezielt unterstützt, etwa in Fotografie- oder Technik-AGs. Ein fest verankerter Bestandteil des Unterrichtsplans ist zudem „Lernen durch Engagement“: Lerngruppen wählen eigene Projekte wie die Renovierung eines Raumes oder die Begleitung von älteren Menschen im benachbarten Seniorenheim und arbeiten daran gemeinsam, unabhängig von Lerntempo oder Förderbedarf. Hinzu kommt Alltagslernen – vom Selbstwahlbüfett in der Mensa bis zum Kinderkiosk, in dem die Kinder Früchtespieße zubereiten und verkaufen. So entstehen Entscheidungskompetenz, Selbstständigkeit und praktische Fähigkeiten. Insgesamt bleibt Unterricht hier nicht auf Arbeitsblätter beschränkt, sondern trägt dazu bei, Gesellschaft zu bilden – mit fachlichen und sozial-emotionalen Basiskompetenzen.

Warum hat diese Schule einen Preis verdient?
Erstens: Die Schule sortiert nicht – weder nach Jahrgängen noch nach Förderbedarf. Es wird jahrgangsübergreifend gelernt, sodass die ganze Breite an Kompetenzen sicht- und nutzbar wird. Zweitens: Sie arbeitet sehr konsequent kompetenzorientiert. Der Unterricht beginnt immer mit den angestrebten Kompetenzen, nicht mit schönem Material oder Projekten. Daraus entwickeln die Lehrkräfte kluge, entdeckende Aufgaben, die materialgestützt, aber nicht materialgetrieben sind. Drittens: Die Kinder dokumentieren ihren Lernfortschritt auf individuellen Lernlandkarten. Das stärkt ihre Selbstwirksamkeit und macht Entwicklung sichtbar. Viertens: Es gibt hochwertige, aufeinander aufbauende Materialien im Spiralprinzip und ein strukturiertes Classroom Management, das die „Zone der nächsten Entwicklung“ gezielt fördert. Und fünftens: Die Übergangsgestaltung ist vorbildlich. Kinder werden schon in der “Vorschule” an das Lernen und die Schule herangeführt, fachlich und sozial. Unterm Strich heißt das: Hier wird individuell gelernt, aber nicht allein. Das Kollegium arbeitet auf Basis eines gemeinsamen Verständnisses von gutem Unterricht – kompetenzorientiert, verantwortungsfördernd und differenzierend.

Zum Jurymitglied: Dr. Jan von der Gathen ist Schulrat in der Schulaufsicht für die Grundschulen in Essen, ehemaliger Lehrer an der Grundschule Kleine Kielstraße in Dortmund (Hauptpreisträger Deutscher Schulpreis 2006) sowie ehemaliger Schulleiter der Franz-Vaahsen-Grundschule in Düsseldorf.